Jochen Hartmann (Foto: privat)
Anzeigen

Mülheim an der Ruhr. „Das Elend begann im Jahr 2007. Damals hat es die Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld sträflich unterlassen, Einwendungen gegen die Abschaffung des eigenständigen Polizeipräsidiums in Mülheim zu erheben. Seither sind wir sicherheitstechnisch  ein bloßer Wurmfortsatz Essens“, kritisierte der Vorsitzende des Bürgerlichen Aufbruchs (BAMH), Jochen Hartmann, vor dem Hintergrund der beabsichtigten Schließung der Hauptwache an der von-Bock-Straße.

Diese Entscheidung stehe in einer Linie mit der Abschaffung der Stadtteilwachen, die einen Verlust von „Pantoffelsicherheit“ für die Bürgerinnen und Bürger Mülheims darstellten. Darauf habe er schon frühzeitig in einem Leserbrief und einem bisher unbeantwortet gebliebenen offenen Brief an den Oberbürgermeister hingewiesen.

Es sei fraglich, ob in Anbetracht der finanziellen Lage des Landes NRW tatsächlich eine neue Hauptwache in Mülheim gebaut werde. „Das steht alles in den Sternen“, so Hartmann weiter. Alles sehe nach Salamitaktik der Polizei aus. „Der Bürgerliche Aufbruch fordert den Oberbürgermeister auf, in dieser Frage schnell Klarheit zu schaffen im Interesse der Sicherheit in unserer Stadt.“

Beitrag drucken
Anzeigen