
Kamp-Lintfort. Keine Chance hatten die Handballerinnen des TuS Lintfort in ihrem Heimspiel gegen die TG Nürtingen. Die Gastgeberinnen wurden vom Tabellensechsten vor allem in der ersten Halbzeit überrollt und lagen bereits zur Pause aussichtslos mit 7-20 zurück.
“Das war bitter, wie emotionslos wir uns haben vorführen lassen”, schimpfte Bettina Grenz-Klein, Trainerin beim TuS Lintfort, schon in der Halbzeitpause. “Auch wenn wir kurzfristig auf Jule Samplonius und Nyah Metz verzichten mussten, die sich beide mit Grippe abgemeldet hatten, ist das keine Entschuldigung, sich so zu präsentieren”, war Grenz-Klein bedient.
Nur in der Anfangsphase konnten die Lintforterinnen das Spiel bis zum Zwischenstand von 2-3 offen gestalten, was vor allem an einer starken Laura Graef im Tor lag. Danach dominierte Nürtingen eindeutig und baute den Vorsprung auf 5-15 aus. “Da war das Spiel gelaufen und wir konnten in der Folge nur noch um ein besseres Ergebnis kämpfen. Das war viel zu wenig”, sah Grenz-Klein bis zur Pause keine Besserung im Spiel ihrer Mannschaft. Nach der Pause rafften sich ihre Spielerinnen auf und konnten das Spiel zumindest etwas offener gestalten. “Mit 16 Toren in Abschnitt zwei haben wir zumindest die Zuschauer etwas versöhnt. Allerdings hat Nürtingen wie ich auch viel gewechselt”, war Lintforts Trainerin zumindest mit der Einstellung in der zweiten Halbzeit zufrieden.






















