Kreis Wesel. In der Nacht vom 22. auf den 23. Februar hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Kreis Wesel e.V. eine umfassende Übung mit rund 35 Einsatzkräften, 7 Motorrettungsbooten und einem Strömungsrettertrupp durchgeführt. An dieser wichtigen Übung nahmen die DLRG Ortsgruppen aus Dinslaken, Moers-Rheinkamp, Neukirchen-Vluyn, Voerde und Wesel teil.
Ziel der Übung war es, die Einsatzkräfte auf verschiedene Szenarien für die öffentliche Gefahrenabwehr vorzubereiten, und mehr gemeinsame Routine zu schaffen. In dieser sind wir 24/7 von der Kreisleitstelle alarmierbar, falls die Feuerwehren Unterstützung in der Wasserrettung anfordern.
Zu Beginn wurde eine Suchkette im Rhein gebildet, um ein vermisstes Boot zu finden. Dieses wurde schließlich aufgefunden, sichergestellt und in Schlepp genommen, bevor es am nächsten Steiger gesichert wurde. Wichtiger Bestandteil der Übung war die Erstversorgung einer verunfallten Person durch die Motorrettungsboote. Diese mussten die simulierten Patienten schonend zum Steiger bringen, von wo aus eine simulierte Übergabe an den Rettungsdienst stattfand.
Die Übung fand unter erschwerten Bedingungen statt. Pressesprecher Jan Heykamp erklärte dazu: „Die Strömung des Rheins, das wechselhafte Wetter und die Dunkelheit der Nacht stellten zusätzliche Herausforderungen dar. Diese Faktoren erforderten von unseren Einsatzkräften höchste Konzentration und Teamarbeit, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.“
Parallel dazu übten die Strömungsretter die Suche und Rettung einer verunfallten Person in der Lippemündung. Das unwegsame Gelände stellte die Fähigkeiten der Retter vor zusätzliche Herausforderungen, ist aber im Rückblick auf die Einsätze zum Beispiel in Hünxe 2023 oder auch in Xanten 2024 notwendig zu beüben.
Die DLRG Kreis Wesel e.V. zeigt mit dieser Übung einmal mehr ihr Engagement für die Sicherheit auf dem Wasser und die ständige Verbesserung der Einsatzbereitschaft ihrer Mitglieder. Solche Übungen sind unerlässlich, um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können, insbesondere unter schwierigen Bedingungen.























