
Kempen/Tönisvorst. „Keiner soll in diesen herausfordernden Zeiten kalte Füße bekommen“ – das ist das Motto von Hermine Franken und ihrer Tochter Hildegard Goumans. Und weil die beiden Frauen gerne stricken, stellen sie seit zwei Jahren warme Socken in allen möglichen Farben und unterschiedlichen Größen her. Verkauft werden die Socken im Kempener Haushaltswarengeschäft Electra Jarren an der Ellenstraße. Der Erlös wurde nun zum zweiten Mal an das Tönisvorster Medikamentenhilfswerk action medeor gespendet.
„Genau 2671 Euro sind diesmal zusammengekommen“, verkündet Hermine Franken bei der Übergabe der Spende in Vorst. action medeor wird das Geld für die Medikamentenhilfe im nordostafrikanischen Sudan einsetzen. „Im Sudan spielt sich eine schlimme humanitäre Katastrophe ab“, sagt Stephanie Wickerath von action medeor. „Die Kämpfe zwischen den Paramilitärs und der Koalition aus Armee und Milizen haben dazu geführt, dass mehr als 14 Millionen Menschen auf der Flucht sind. In einigen Landesteilen herrscht akute Hungersnot.“ action medeor versorgt mehrere Krankenhäuser im Land mit hochkalorischer Nahrung, lebensrettenden Medikamenten und medizinischem Equipment.
Für Hildegard Goumans und Hermine Franken ist das Anlass genug, die Sockenaktion fortzusetzen. Sie möchten auch diesen Sommer über wieder für den guten Zweck stricken und ihre hübschen, bunten Socken bei Electra Jarren verkaufen. Über Wollrestspenden würden sich die beiden Frauen freuen. „Wer Reste von vierfach Sockenwolle hat, kann sie gerne im Geschäft bei Frau Jarren abgeben“, sagt Hermine Franken. Der Sockenverkauf soll dann Mitte September starten – pünktlich zur neuen Warme-Socken-Saison.




















