v. l.: Thomas Wegner, Gabriele Gertoberens, Klaus Krützen. Es fehlt: Ulrich Herlitz (Foto: Stadt Grevenbroich)
Anzeigen

Grevenbroich. Exakt nur ein Jahr hat es gedauert, bis sich auf Initiative der Stadt Grevenbroich und der GfWS Grevenbroich eine Interessens- und Standortgemeinschaft (ISG) gebildet hat. Stellvertretend für die Gruppe wurden Gabriele Gertoberens, Thomas Wegner und Ulrich Herlitz als offizielle ISG Sprecher von Bürgermeister Klaus Krützen zu einem Austausch empfangen.

Für den Bürgermeister ist die Innenstadt wirtschaftlich gleichbedeutend mit einem leistungsfähigen Gewerbegebiet. Das betonte er zu Beginn des Gesprächs und dankte den ISG Akteuren für deren großes Engagement in den letzten Monaten. „Wenn man bedenkt, dass im Mai 2024 die GfWS mit der Konzeptionsphase startete und sich gut ein Jahr später schon eine ISG gefunden und organisiert hat, spricht das für alle im Projekt Mitarbeitenden“, lobte Klaus Krützen. Thomas Wegner erinnerte daran, dass es knapp ein Jahr her ist, dass sich Eigentümer, Investoren und Projektentwickler in der Sparkasse trafen. Es folgte das Treffen der Gewerbetreibenden und Innenstadtakteure im Saal der evangelischen Kirchengemeinde, im September dann die „Ideenschmiede“. Das brachte beide Gruppen nicht nur an den Workshop-Tisch, sondern ergab auch eine umfangreichen gemeinsamen Themenkatalog. Nach dem ersten ISG Treffen im Januar 2025 und einer digitalen Themenabstimmung mit 60 Personen entschied sich die Mehrheit für drei Aktionen in 2025:

  • Am 19. Oktober gibt es zum 50ten Stadtjubiläum eine Film- und Musik-Matinee im Grefi,
  • am 8. November findet die Grevenbroicher Kulturnacht statt
  • in der Adventszeit flankiert die ISG die Aktiven von „Grevenbroich handelt e.V“ beim Adventsschaufenster.

Jede ISG ist ein Kooperationsmodell – so auch in Grevenbroich. Mit Grevenbroich handelt, dem Geschichtsverein Grevenbroich, der Jugendkunstschule, dem Fachbereich Jugend, der Künstlergruppe E1, der Stellwerk Initiative, beiden Kirchengemeinden ist ein positives und kreatives Netzwerken entstanden. Das hat viel Potential und ist ohne Ende ausbaufähig, wie Gabriele Gertoberens betonte. Die Gastronomin (Fräuleinswunder) hatte 2018 gemeinsam mit Stefan Wehlings (Cafe Kultus) und Stefan Pelzer-Florack (Fachbereich Kultur / Stadt Grevenbroich) die Kulturnacht ins Leben gerufen und freut sich jetzt auf die Fortsetzung. Es wird aber keine Kneipennacht werden. Ein buntes, vielfältiges und barrierefreies Abendangebot soll viele Menschen ansprechen und in die Stadt ziehen.

Durch die Fokusgruppen sind zwei weitere Projektvorhaben der ISG entstanden. In Zusammenarbeit mit Schülerinnen der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule werden künftig „City[1]Influencerinnen“ Highlights für Jüngere entdecken und digital transportieren.

Und am 11. Oktober gibt es in der City einen Pink Day zum Thema „Brustkrebs“. Geplant sind Informationen, eine Lesung, die abendliche Illumination der Innenstadt und eine Abschlußparty, bei der „das Leben gefeiert wird“.

Beitrag drucken
Anzeigen