Dortmund. Die Sparkasse Dortmund setzt ihre Selbstverpflichtung für ein klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften in die Tat um. Bis spätestens 2035 will das Finanzinstitut CO2-neutral wirtschaften. Um einen großen Schritt nach vorn zu kommen, startet die Sparkasse jetzt mit der energetischen Sanierung ihrer Filiale in Hombruch. Dies betrifft auch die Bezirksverwaltungsstelle und die Stadtteilbibliothek, die sich im gleichen Gebäude befinden.
Die Sanierung umfasst mehrere Maßnahmen: Zunächst erneuert die Sparkasse alle Fenster, modernisiert die Dachflächen und installiert eine PV-Anlage. Danach werden freie Dachflächen naturnah mit niedrigen Pflanzen begrünt. Außerdem werden moderne Wärmepumpen eingebaut und in der Tiefgarage mehrere E-Ladeparkplätze eingerichtet. Diese Maßnahmen tragen nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern verbessern auch die Gebäudequalität nachhaltig.
Die Firma Heckmann Bauplus GmbH übernimmt als Generalunternehmen die Planungs- und Bauleistungen. Gleichzeitig nutzt die Sparkasse den Umbau, um die Lüftungsanlage ihrer Filiale zu erneuern.
Für die energetischen Maßnahmen hat die Sparkasse öffentliche Fördermittel beantragt. Eine Zusage steht noch aus. Die gesamten Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 5 Millionen Euro. Nach Abschluss der Sanierung wird deutlich weniger Energie verbraucht, was zu einer höheren Energieeffizienz führt.
„Mit diesem Projekt setzen wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur CO2-Neutralität“, erklärt Sebastian Junker, Vorstandsmitglied der Sparkasse Dortmund.
Parallel begutachtet die Sparkasse Dortmund zusammen mit der CBRE GmbH, einem führenden Dienstleister für Gewerbeimmobilien, auch ihre weiteren Eigentumsimmobilien. Nach Abschluss der Prüfungen erstellt die Sparkasse einen detaillierten Sanierungsplan für ihre anderen Filialen.
Während der Sanierung bleiben neben der Sparkasse auch alle städtischen Einrichtungen im Gebäude geöffnet – das sind: Bürgerdienste, Sozialbüro, Familienbüro, Jugendhilfedienst und Stadtteilbibliothek. Letztere bleibt lediglich vom 3. bis 8. November geschlossen, damit die Sanierungsarbeiten dort in Ruhe beendet werden können.
Durch die Bauarbeiten kann es zu kleineren Einschränkungen kommen, zum Beispiel Lärm oder geänderte Wege, da das Gebäude vollständig eingerüstet ist. Auch die beiden Wartebereiche können kurzfristig verlegt werden, um die Besucher:innen möglichst wenig zu stören.
Ein Teil der Domänenstraße (Fußgängerzone) wird für die Baustelle benötigt. Dafür werden die Hochbeete und Fahrradständer vorübergehend entfernt und nach Abschluss der Arbeiten wieder aufgestellt. Der Durchgang von der Leostraße zum Markt bleibt aber offen.
Die Mitarbeitenden der Filiale und der Stadtverwaltung wurden bereits über das Bauvorhaben informiert.
Die Einrichtung der Baustelle startet am Montag, 18. August. Baubeginn ist Anfang September.




















