OB Katja Dörner (Bildmitte), Stadtdirektor Wolfgang Fuchs (1. Reihe, 4.v.l.) und Feuerwehrchef Jochen Stein (leicht seitlich versetzt hinter der OB) dankten den Bonner Einsatzkräften der Feuerwehr und der Johanniter Unfallhilfe für ihr Engagement in den spanischen Waldbrandgebieten (Foto: Feuerwehr und Rettungsdienst der Bundesstadt Bonn)
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Bonn. Nach dem erfolgreichen zweiwöchigen Waldbrandeinsatz des NRW-Waldbrandmoduls in Spanien hat Bonns Oberbürgermeisterin Katja Dörner am Donnerstag, 18. September 2025, die Bonner Einsatzkräfte im Alten Rathaus empfangen.

Bei dem Treffen informierte sich die Oberbürgermeisterin aus erster Hand über den Verlauf des Einsatzes in den Regionen Extremadura sowie Kastilien und León und sprach den Feuerwehrkräften ihre Anerkennung und ihren Dank aus.

Dörner: „Der Einsatz der Feuerwehrleute und Rettungskräfte – ob in Bonn oder bei internationalen Katastrophen wie den Waldbränden in Spanien – verdient höchsten Respekt. Mit Fachwissen, Mut und oft freiwilligem Engagement leisten sie Außergewöhnliches für unsere Gesellschaft. Dafür danke ich ihnen im Namen aller Bonnerinnen und Bonner von Herzen. Mit ihrem Engagement haben die Bonner Feuerwehrkräfte unter schwierigen Bedingungen Menschen und Natur in Spanien geholfen. Der Einsatz war ein starkes Zeichen europäischer Solidarität“, so die Oberbürgermeisterin.

Besonderen Dank richtete sie an Angehörige, Arbeitgeber*innen und die daheimgebliebenen Kolleginnen und Kollegen der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, die durch ihre Unterstützung und Bereitschaft in der Heimat den Auslandseinsatz möglich gemacht hatten.

NRW-Waldbrandmodul

Das vom Land NRW für den EU-Katastrophenschutz gemeldete Modul war auf Anforderung der spanischen Behörden vom 17. bis 29. August 2025 im Einsatz. Mit 67 Kräften und 21 Fahrzeugen unterstützte die Einheit bei großflächigen Wald- und Vegetationsbränden in den Regionen Extremadura sowie Kastilien und León. Unterstützt wurden die Spezialkräfte in Spanien durch Einsatzkräfte mit Waldbrand-Tanklöschfahrzeugen des Landes Niedersachsen, Fachberatern der Hilfsorganisation @fire sowie der Johanniter-Unfallhilfe aus Bonn, die die Verpflegung im Einsatz sicherstellten. Die deutsche Waldbrandeinheit besteht aus Feuerwehrkräften der Städte Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen.

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