Nadine Heselhaus MdB (Foto: Simon-Thon)
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Berlin/Coesfeld/Rhein-Ruhr. Im Bundestag hat die Koalition das THW-Bauprogramm beschlossen. Wie Nadine Heselhaus (SPD) jetzt mitteilt, werden in den nächsten Jahren weitere 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um zusätzlich 140 Unterkünfte für das THW zu bauen. Insgesamt werden 200 Liegenschaften des Neubauprogramms vollständig finanziert. Darüber freuen kann sich jetzt auch das THW in Coesfeld. Bundesweit hat das Technische Hilfswerk 668 Ortsverbände – knapp ein Drittel davon in nicht mehr zeitgemäßen Unterkünften.

„Ich freue mich riesig, dass die Finanzierung des Neubaus für das THW in Coesfeld jetzt gesichert ist“, so Nadine Heselhaus. „Der Beschluss stärkt langfristig die Sicherheit bei uns im Münsterland und ist auch ein Zeichen der Wertschätzung: Ehrenamt braucht gute Rahmenbedingungen.“

Das THW hatte 2022 ein Neubauprogramm auf den Weg gebracht. Bereits in der Ampel-Koalition hatte sich die SPD dafür eingesetzt, dass eine erste Tranche von 30 Liegenschaften finanziert wird. Erst vor acht Wochen hatten die Abgeordneten eine zweite Tranche beschlossen, um für 30 weitere Standorte des THW einen Neubau zu finanzieren. Damals mit dabei das THW in Gronau. Jetzt die Entscheidung der Haushälter, auf einen Schlag weitere 140 Unterkünfte und damit das gesamte Bauprogramm für alle 200 maroden Unterkünfte umzusetzen.

„Überhaupt erst möglich gemacht hat diesen Beschluss die von der SPD im März durchgesetzte Grundgesetzänderung, um Ausgaben z.B. für den Zivil- und Bevölkerungsschutz von den Beschränkungen der Schuldenbremse auszunehmen. Wir können jetzt auf hohem Niveau in unsere Sicherheit, in die Resilienz unseres Landes investieren, ohne dabei andere wichtige Bereiche zu vernachlässigen.“

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