(Foto: Bureau 33)
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– Verbraucherinformation –

Kleve/Rhein-Ruhr. Wenn’s um die Lagerorganisation geht, stellt sich schnell die Frage: Wie bringe ich eigentlich die passenden Regale und Lagerbehälter zusammen? Eine pauschale Antwort gibt es nicht, weil jedes Lager anders aussieht, jede Firma ihre Eigenheiten hat, ebenso wie die Materialien. Trotzdem haben sich ein paar Prinzipien durchgesetzt, die wirklich helfen, damit es im Lager nicht nur ordentlich, sondern auch sicher und schnell zugeht.

Manchmal reichen schon kleine Entscheidungen, um viel zu bewirken. Ein falscher Behälter im falschen Regal? Schon wackelt der Stapel, das Suchen dauert ewig oder der Weg wird länger als nötig. Die richtige Kombination kann dagegen mehrere Stunden pro Woche sparen. Genau deshalb bespricht dieser Artikel, wie Sie Fachbodenregale, Weitspannregale, Palettenregale und Kragarmregale so einsetzen, dass die Lagerbehälter gut zusammenpassen.

Worauf es wirklich ankommt

Bevor es in die Details geht, sollten Sie sich zunächst zwei Grundsatzfragen stellen: Was will ich überhaupt lagern? Und wie oft muss ich die gelagerten Teile und Materialien aus dem Lager holen? Ein Lager, in dem viele Menschen täglich ein- und ausgehen, erfordert andere Lösungen als ein Raum, in dem Ersatzteile nur sehr selten bewegt werden. Auch Gewicht, Größe und der Zustand der Produkte (lose, verpackt, empfindlich) spielen eine Rolle, wenn es um die richtige Regal-Konfiguration geht.

Meist lohnt es sich, verschiedene Lagerbereiche mit unterschiedlichen Behältern auszustatten. Stapelkästen für Kleinteile, Euroboxen für mittelgroße Teile, offene Sichtlagerboxen für die Sachen, die ständig rausgehen oder robuste Metallkisten für richtig schwere Teile, das alles kann gut nebeneinander funktionieren. Wichtig ist nur: Die Behälter müssen zum Regal passen.

Fachbodenregale – die Alleskönner

Fachbodenregale sieht man eigentlich überall. Das ist keine Überraschung, denn diese Regale sind flexibel, günstig und passen zu fast jedem Behälter. Besonders praktisch lassen Sie sich mit den folgenden Behältern kombinieren:

  • Sichtlagerkästen (weil sie vorne offen und leicht zu greifen sind)
  • Euroboxen (sie lassen sich leicht stapeln)
  • Kartons (solange sie nicht zu schwer werden)

Damit das Zusammenspiel klappt, sollten die Fächer nicht zu tief oder zu hoch sein. Oft plant man die Fächer zu groß, dann müssen die Angestellten beim Kommissionieren ständig nach hinten greifen, das ist langfristig zu anstrengend. Besser ist es, wenn Sie mehrere flache Ebenen bauen und die beliebtesten Artikel in Griffhöhe platzieren.

Weitspannregale für sperrige Sachen

Wenn’s breiter, schwerer oder einfach größer wird, kommen Fachbodenregale ans Limit. Hier sind Weitspannregale ideal. Sie sind belastbar und bieten viel Platz. Typische Behälter dafür:

  • Große Kunststoffboxen für sperrige Teile
  • Stapelbare Sammelbehälter
  • Holzkisten oder Metallbehälter

Achten Sie auf einen stabilen Boden. Gitter oder Spanplatte sind gut geeignet, je nachdem, ob Sie mehr Luft oder eine geschlossene Fläche wollen. Wichtig ist, dass die Behälter nicht überstehen sollten, sonst wird’s schnell gefährlich.

Palettenregale – für sehr schwere Güter

Palettenregale sind dann eine gute Idee, wenn Sie große, schwere Behälter lagern, zum Beispiel:

  • Großladungsträger (GLT)
  • Europaletten mit gestapelten Kisten
  • Industriebehälter aus Metall

Am einfachsten ist es, wenn die Behälter auf genormten Paletten stehen. Dann lassen sie sich mit dem Stapler oder der Ameise schnell bewegen. Wer oft an die Behälter ran muss, sollte sich für ein „Pick-Floor“-Konzept entscheiden: Unten wird direkt aus Handbehältern kommissioniert, oben lagert der Rest auf Paletten.

Kragarmregale für Langgut

Kragarmregale sind ideal für Rohre, Balken und Platten. Also alle langen Güter. Behälter haben hier eher die Nebenrolle, aber ein paar sinnvolle Kombinationen gibt’s trotzdem: Kleinere Langgutbehälter oder Metallwannen passen gut zwischen die Arme, etwa für Verschnitt oder Zubehör. Noch besser ist es, wenn Reststücke in Gitterboxen gesammelt und neben das Regal gestellt werden. So bleibt das Hauptmaterial griffbereit.

Fazit: Praxis schlägt Theorie

Am Ende zählt nicht die Theorie, sondern was im Unternehmensalltag wirklich funktioniert. Stellen Sie sich die Wege, Zugriffe und Höhen aus Sicht der Mitarbeiter vor. Überlegen Sie, welche Behälter sich leicht reinigen lassen, welche gut stapelbar sind und wie sie tatsächlich benutzt werden. Kombinieren Sie verschiedene Regaltypen, wenn Ihr Sortiment eine hohe Varianz aufweist, ein einziges System reicht selten für alles. So erleichtern Sie den Berufsalltag Ihrer Angestellten machen Ihr Lager effizienter.

Wenn Sie auf der Suche nach Lagerbedarf sind, können Sie sich an die Firma Begra Lagertechnik GmbH mit Sitz in Kleve wenden. Dort finden Sie ein großes Sortiment an verschiedenen Gütern, die Ihre Lagerorganisation optimieren.

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