Stellten gemeinsam die Kampagnen-Motive vor (von links): Annette Grabbe, Vorständin der Rheinbahn, Antje Gutberlet, Bereichsleiterin Personal, Soziales und Organisation der Rheinbahn, Eva Inderfurth, Fachberaterin der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V., Elisabeth Wilfart, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Düsseldorf, Lena Löwen, Fachberaterin frauenberatungsstelle düsseldorf e.V., Laura-Celine Chlebos, Koordinierungsstelle Istanbul-Konvention, und Alke Coqui, Gleichstellungsbeauftragte der Rheinbahn (Foto: Rheinbahn)
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Düsseldorf. Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November machte eine gemeinsame Kampagne der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V., des Amtes für Gleichstellung und Antidiskriminierung der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Rheinbahn auf das Thema geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam. Ziel der Aktion war es, den Tag und das Thema stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und mit einer klaren, eindringlichen Botschaft Haltung auch über den Tag hinaus zu zeigen und einzufordern.

„In unserer Arbeit zeigt sich jeden Tag, wie wichtig es für Frauen ist, dass sie ernst genommen werden und professionelle Unterstützung erhalten“, stellt Lena Löwen, Fachberaterin in der Frauenberatungsstelle, heraus. „Wir wünschen uns Solidarität mit allen Betroffenen und die uneingeschränkte Ächtung von Gewalt gegen Frauen.“

Die Kampagne „Steh auf!“ wurde von der Illustratorin Patricia Tarczynski gestaltet. Ihre Motive zeigen, dass es wichtig ist, das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen nicht kleinzureden, sondern hinzuschauen und laut zu sein, nicht nur am 25. November, sondern an 365 Tagen im Jahr.

„Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache, sondern ein gesellschaftliches Problem, das uns alle angeht“, betont die Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Wilfart. „Mit der Kampagne wollen wir ein deutliches Zeichen setzen und dazu ermutigen, das Schweigen zu brechen und Betroffene zu unterstützen.“

Die Motive waren vom 21. bis zum 28. November auf allen Infoscreens und an allen digitalen Haltestellen sowie auf den Social-Media-Kanälen der Rheinbahn zu sehen, damit sie möglichst viele Menschen im Stadtgebiet erreichen.

Rheinbahn-Vorständin Annette Grabbe: „Zum internationalen Aktionstag ‚Keine Gewalt gegen Frauen‘ setzen wir als Rheinbahn ein sichtbares Zeichen: ‚Steh auf!‘ gegen jede Form von geschlechtsspezifischer Gewalt. Wir machen die Kampagne auf all unseren Medien und Kanälen präsent. Sichere Mobilität, ein respektvoller Umgang und die Sensibilisierung unserer Mitarbeitenden wie auch unserer Fahrgäste sind für uns zentrale Werte. Sie sind keine Selbstverständlichkeit und wir arbeiten täglich daran. Ich bin stolz darauf, dass diese Haltung bei der Rheinbahn gelebt wird: im täglichen Miteinander und in der Unterstützung gesellschaftlicher Initiativen wie dieser Kampagne. Gemeinsam stehen wir für eine Kultur der Achtsamkeit und des Respekts.“

 

Hintergrund:

Der 25. November war weltweit der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Er macht auf die verschiedenen Formen von Gewalt aufmerksam, denen Frauen und Mädchen ausgesetzt sind, von körperlicher und sexualisierter Gewalt über psychische und digitale Gewalt bis hin zu struktureller Benachteiligung.

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