
Oberhausen/Mülheim an der Ruhr. Das interdisziplinäre Team des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) in Oberhausen und Mülheim ist spezialisiert auf die Diagnose und die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Epilepsie. Die hervorragende Qualität der Behandlung wurde erneut durch ein Zertifikat bestätigt.
„Epilepsien sind eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen im Kindesalter. Sie können auch schon bei Neugeborenen auftreten“, sagt Dr. Joachim Opp, Chefarzt des SPZ. „Es gibt ganz unterschiedliche Formen der Erkrankung – viele Epilepsien und epileptische Anfälle sind genetisch bedingt und lassen sich bei entsprechender Behandlung gut therapieren.“
Die Expertinnen und Experten des SPZ verfügen über spezielle Qualifikationen und nehmen regelmäßig an Schulungen teil. Sie arbeiten eng mit Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Psychologinnen und Psychologen zusammen. „Neben diagnostischen Methoden wie EEGs führen wir eine standardisierte Entwicklungsdiagnostik und emotionale Diagnostik durch“, so Dr. Opp. „Unser Ziel ist es, nicht nur die Anfälle zu behandeln, sondern auch die Einschränkungen für die Kinder und Jugendlichen so gering wie möglich zu halten.“
Seit mehr als 15 Jahren ist die Epilepsie-Ambulanz des SPZ von der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie ausgezeichnet. „Natürlich freuen wir uns über die erneute Zertifizierung, die die Qualität unserer Arbeit hervorhebt“, so Dr. Opp. Das Team des SPZ treibt die Forschung zu Neuropädiatrie und Epilepsie stetig voran – die Ergebnisse finden in Publikationen und Vorträgen auch international Anerkennung.
Eine Epilepsie beruht auf einer Funktionsstörung des Gehirns. Typisch für die Erkrankung sind epileptische Anfälle, die sehr unterschiedliche Ausprägungen haben können. Es lässt sich nicht immer klären, warum es zu Anfällen kommt. Manchmal gibt es konkrete Auslöser wie Hirnverletzungen oder Durchblutungsstörungen, in anderen Fällen ist keine eindeutige Ursache erkennbar.
























