Prof. Dr. Oliver Müller, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Dortmund (Foto: Jahnke/KLINIKUM DORTMUND)
Anzeige

Dortmund. Das Gehen wird unsicher, die Schritte werden kleiner, manchmal beginnt man zu schlurfen. Dazu kommt der immer dringendere Weg zur Toilette – und im Alltag häufen sich die Momente, in denen Namen entfallen oder der Haustürschlüssel unauffindbar bleibt. Viele verbinden solche Veränderungen automatisch mit dem Älterwerden. Doch hinter diesen Beschwerden kann sich ein Problem verbergen, das oft übersehen wird: ein gestörter Kreislauf des Nervenwassers (Liquor) im Gehirn.

Was passiert, wenn die Produktion und Wiederaufnahme des Nervenwassers aus dem Gleichgewicht geraten? Welche Auswirkungen hat das auf Beweglichkeit, Denkvermögen und Orientierung? Und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten gibt es heute für Betroffene?

Darüber spricht Prof. Dr. Oliver Müller, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Dortmund, beim nächsten mediTALK am Dienstag, 10. Dezember 2025, um 18 Uhr. Unterstützt wird er dabei von der Arbeitsgemeinschaft Spina bifida und Hydrocephalus, die zusätzliche Einblicke aus Sicht der Betroffenen und Angehörigen geben wird.

Der Vortrag richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich selbst oder im familiären Umfeld mit solchen Veränderungen auseinandersetzen – oder einfach verstehen möchten, was im Gehirn passiert, wenn „zu viel Wasser im Kopf“ ist. Im Anschluss besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

  • Vortrag: „Wenn zu viel Wasser im Kopf ist – Das oft unterschätze Problem der späten Jahre“ in der Reihe „mediTALK – Medizin bürgernah erklärt
  • Zeit: Mittwoch, 10. Dezember 2025, 18:00 Uhr
  • Ort: Klinikum Dortmund, Magistrale, Beurhausstr. 40, 44137 Dortmund
Beitrag drucken
Anzeigen