
Brakel/Horn-Bad Meinberg. Mehr als 7.800 Tage ist das Team um Westnetz-Netzmeister Rüdiger Fornefeld bereits unfallfrei. Das sind über 21 Jahre. Fornefeld ist stolz auf diese Zahl und die lange Zeit, in der er und sein Team die Gasnetze der Region bereits ohne Vorfälle betreiben. Gleichzeitig begrüßt er die Haltung seines Arbeitgebers, Arbeits- und Gesundheitsschutz strategisch zu verankern und aktiv im Alltag der Mitarbeitenden zu fördern.
„Für Westnetz gilt, jeder Mitarbeitende soll so gesund nach Hause gehen, wie sie oder er zur Arbeit gekommen ist. Arbeits- und Gesundheitsschutz hat höchste Priorität und fängt im Kleinen an“, sagte Fornefeld. Kontinuierlich stellt das Unternehmen Impulse, Schulungen und Workshops bereit, die die Mitarbeitenden sensibilisieren und dabei unterstützen sollen, das Thema im Unternehmen und seiner Kultur fortlaufend zu festigen und zu verankern. Dabei setzt Westnetz auf verständliche, interessante und kurzweilige Inhalte, stimmte ihm Michael Wilch, Leiter des Westnetz-Regionalzentrums Münster bei: „Das zentrale Health-, Safety-, und Environment-Team der Westnetz unterstützt und liefert Einweisungs- und Schulungsinhalte für unsere Monteurinnen und Monteure, die verständlich, spannend und praxisnah sind. Damit macht Westnetz schon vieles richtig. Wir an den Regionalstandorten und unsere Netzmeister in der Region setzen zudem kontinuierlich Zeichen für eine gesunde und sichere Arbeitsumgebung.”
Das Team Brakel und Horn-Bad Meinberg
Neben den zentralseitig aufbereiteten Inhalten zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz legt Rüdiger Fornefeld beispielsweise Wert darauf, Räume für den Austausch zu schaffen. Seit fast 25 Jahren leitet er die Westnetz-Betriebsstellen Brakel und Horn-Bad Meinberg und ist zuständig für die Steuerung der Gasnetze in der Region. In seinem Alltag kommt es fast tagtäglich zu Gesprächen, in denen er sich mit seinen Mitarbeitenden über Arbeits- und Gesundheitsschutz austauscht. „Es sind oft die kleinen Gespräche an der Baustelle und die kurzen Morgenrunden, bei denen Baumaßnahmen vorgeplant werden“, sagte er. Für ihn hat Arbeits- und Gesundheitsschutz viel mit Achtsamkeit zu tun, denn eine 100-prozentige Sicherheit gäbe es nie: „Während kleine Verletzungen im Alltag – etwa beim Kochen oder bei der Gartenarbeit – meist glimpflich ausgehen, können Unachtsamkeiten im Arbeitsumfeld deutlich schwerwiegendere Folgen haben. Daher ist es unerlässlich, gerade in diesem Kontext auf uns selbst und aufeinander aufzupassen.“
Geprägt durch eigenen Unfall
Der letzte Unfall des Westnetz-Teams liegt mehr als 7.800 Tage zurück. Nach einem Wegeunfall fand Rüdiger Fornefeld sich im Krankenhaus wieder mit zwei gebrochenen Brustwirbeln und Schnittwunden: „Damals hatte ich einen Schutzengel dabei. Der Unfall hat mich geprägt.“ Gerade wegen des Unfalls nutzt er gemeinsam mit seinem Team häufig die Angebote des Unternehmens: „Westnetz bietet beispielsweise Fahrsicherheitstrainings für Teams an.“ Ende des Jahres geht der Netzmeister in die Altersteilzeit. Seine Position, die Leitung der zwei Betriebsstellen, übernimmt Sven Müller. „Sven kennt meine Einstellung und wie ich ihn kenne, wird er dem Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz auch zukünftig den nötigen Raum geben“, sagte Fornefeld.



















