
Recklinghausen/Marl. Für Westnetz ist aktuell ein hochmodernes Spezialfahrzeug zur mobilen Methanmessung in Teilen von Recklinghausen und Marl im Einsatz. Mit seiner innovativen Sensortechnik spürt es Methanleckagen im Gasnetz schnell und präzise auf – und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit, Versorgungssicherheit und Klimaschutz.
Das Messfahrzeug des Unternehmens Dräger & Howarde ist mit modernster Analyse- und Detektionstechnologie von ABB ausgestattet. Auf den ersten Blick könnte das Fahrzeug an einen Google-Street-View-Wagen erinnern – allerdings ohne Kameras und ohne Fotoaufnahmen. Stattdessen misst der Aufbau in Echtzeit Windrichtung, Position sowie Methan- und Ethan-Konzentrationen in der direkten Umgebung. So lassen sich Leckstellen frühzeitig erkennen. Selbst geringste Methanemissionen können zuverlässig erkannt und lokalisiert werden. Damit stärkt Westnetz nicht nur die technische Sicherheit ihrer Netze, sondern unterstützt zugleich die eigenen Klimaziele durch eine deutliche Reduzierung potenzieller Treibhausgasemissionen.
„Um unseren Städten und Kommunen weiterhin die gewohnte Qualität im Bereich der Netzüberwachung zur Verfügung zu stellen, sind wir beständig auf der Suche nach der bestmöglichen Technik. Nur so können wir den Methanemissionen stets einen Schritt voraus sein und die Qualität unserer Arbeit kontinuierlich steigern,“ sagte Dirk Schürhoff aus dem Netzbetrieb bei Westnetz im Regionalzentrum Östliches Ruhrgebiet.
Mit dieser kontinuierlichen Überwachung sorgt Westnetz für ein noch sichereres und effizienteres Gasnetz in der Region. Die intensiven Maßnahmen kommen nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern zugute, sondern leisten auch einen spürbaren Beitrag zum globalen Klimaschutz.


















