Marl. Insgesamt 103 neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern wurde vor Weihnachten in der Scharounschule die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. Beim offiziellen Festakt in der Schulaula überreichte Bürgermeister Thomas Terhorst ihnen die Einbürgerungsurkunde. Insgesamt 476 Menschen wurden dieses Jahr in Marl bereits eingebürgert, die meisten von ihnen stammen aus Syrien.
Bereits zum fünften Mal fand die Einbürgerungsfeier im großen Rahmen in der Aula der Scharounschule statt. Nach begrüßenden Worten durch Bürgermeister Thomas Terhorst wurden den Anwesenden die Einbürgerungsurkunden sowie eine Ausfertigung des Grundgesetztes ausgehändigt. Neben Thomas Terhorst waren auch die Mitarbeitenden des Amtes für Bürgerdienste vor Ort und führten durch die Veranstaltung. Musikalisch begleitet wurde die Feierlichkeit von der Musikschule der Stadt Marl. Mit dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne klang die Einbürgerungsfeier aus.
„Dieser Tag ist ein besonderer Moment – für Sie persönlich, aber ebenso für unsere Stadt und unser Land. Heute geht es um weit mehr als um einen formalen Verwaltungsakt“, unterstrich Bürgermeister Thomas Terhorst die Bedeutung der Einbürgerung. „Wir feiern Ihr Bekenntnis zu Deutschland, zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und zu den Werten, die unser Zusammenleben prägen. Sie haben sich entschieden, Teil dieser Gesellschaft zu werden, Verantwortung zu übernehmen und aktiv mitzuwirken. Das verdient Anerkennung und großen Respekt.“
Die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger kommen unter anderem aus Syrien, der Türkei, Rumänien, dem Iran, dem Irak, Polen, Russland, Pakistan und dem Libanon.




















