Die Feuerwehr evakuiert das Gebiet in einem Radius von 250 Metern um den gefundenen Blindgänger (Grafik: Feuerwehr Münster)
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Münster. Update 19.03 Uhr – Straßensperrungen und Evakuierung aufgehoben

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg hat am Dienstag, 6. Januar, einen Blindgänger an der Weseler Straße entschärft. Gegen 18.40 Uhr gab die Feuerwehr Entwarnung. Die Evakuierung ist beendet, die Straßensperrungen im Umkreis sind aufgehoben.

Die 250 Kilogramm schwere, amerikanische Fliegerbombe wurde bei Bauarbeiten am Dienstagvormittag gefunden. Vor der Entschärfung evakuierte die Feuerwehr das Gebiet in einem Umkreis von 250 Metern um den Fundort der Fliegerbombe, in dem rund 2.200 Menschen wohnen. 91 Menschen nutzten das Angebot der Betreuungsstelle in der Erich-Klausener-Realschule an der Bismarckallee. Rund 120 Kräfte der Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen waren im Einsatz.


Die Evakuierung des Gebiets um die Fundstelle der Fliegerbombe an der Weseler Straße ist abgeschlossen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat gegen 17.50 Uhr mit der Entschärfung begonnen. Die Bombe wurde bei Bauarbeiten am Dienstagvormittag, 6. Januar, entdeckt. Es handelt sich um einen 250 Kilogramm schweren sogenannten Zerscheller aus dem Zweiten Weltkrieg.

Für die Entschärfung hat die Feuerwehr das Gebiet rund um die Fundstelle in einem Radius von 250 Metern gesperrt. Dort sind rund 2.200 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet. Eine Notbetreuungsstelle in der Erich-Klausener-Realschule an der Bismarckallee ist eingerichtet. Ein Shuttlebus fährt ab der Haltestelle „Geiststraße“ auf der Weseler Straße, Fahrtrichtung stadteinwärts. Die Weseler Straße sowie die Geiststraße sind in beide Richtungen gesperrt.

Stadt und Feuerwehr Münster informieren über die Medien, auf der Website www.muenster.de und via Social Media über den weiteren Verlauf. Unter der Telefonnummer 02 51/4 92-99 99 hat die Feuerwehr eine Bürger-Hotline geschaltet.

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