
Duisburg. In der Reihe „Sculpture 21“ präsentiert das Lehmbruck Museum Positionen der zeitgenössischen Bildhauerei. Die öffentliche Sonntagsführung am 11. Januar, 11.30 Uhr bietet die Gelegenheit, sich mit den beeindruckenden Installationen Flaka Halitis auseinanderzusetzen, die aktuell die Glashalle des Museums füllen.
Im Mittelpunkt der Präsentation steht eine Neuproduktion der Künstlerin: Fenster eines ehemaligen Militärhangars der KFOR (Kosovo Force) werden in silbern schimmernde Stahl- und Aluminiumkonstruktionen gefasst und erheben sich zu überlebensgroßen Lichtskulpturen im Raum. In ihrer Werkreihe “Its urgency got lost in reverse (while being in constant delay)“ – zu Deutsch: „Ihre Dringlichkeit ging im Rückwärtsgang verloren (während sie sich in ständiger Verzögerung befand)“ – widmet sich Haliti den bis heute anhaltendenden Spannungsverhältnissen in ihrer Heimat Kosovo. Auch hier nutzt sie Überreste aufgegebener Militärlager der KFOR und verwandelt sie in farbenfrohe Skulpturen. In Zeiten wachsender Spannungen in Europa kann ihr Werk heute aktueller kaum sein.
Teilnahmegebühr: 2 € (zuzüglich zum Eintrittsgeld: 9 €/erm. 5 €)
Interessierten Besucher/innen wird empfohlen, ein Ticket für die Teilnahme an der öffentlichen Sonntagsführung im Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Anmeldung telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.





















