Essen. In diesem Jahr werden die ökumenischen Gedenkgottesdienste wieder in der evangelischen Marktkirche gefeiert.
An jedem zweiten Dienstag im Monat feiern die christlichen Kirchen und die Stadt Essen einen ökumenischen Gedenkgottesdienst für jene Bürgerinnen und Bürger, die anonym und ohne Trauerfeier bestattet werden mussten – weil trotz intensiver Suche durch das Ordnungsamt kein Familienangehöriger gefunden wurde, der für eine würdige Verabschiedung sorgen konnte. Im Jahr 2026 findet das Gedenken an die „Unbedachten“ in der Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, statt – das erste Mal am 13. Januar um 17 Uhr.
Die liturgische Leitung des ersten Gedenkgottesdienstes im neuen Jahr übernehmen traditionell Superintendentin Marion Greve und Stadtdechant Jürgen Schmidt. Die Andacht erinnert an 24 „Unbedachte“, die im November verstorben sind – der jüngste „Unbedachte“ starb im Alter von 42 Jahren, die älteste wurde 101 Jahre alt. Im Gottesdienst werden die Namen aller Verstorbenen verlesen und in ein Gedenkbuch eingetragen, das in der Kirche ausliegt; für jeden Namen wird in der Andacht eine Kerze entzündet. „Auf diese Weise wollen wir gemeinsam daran erinnern, dass die Würde eines Menschen nicht mit seinem Tod erlischt“, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Essen, die gemeinsam mit der Stadt Essen zu diesen Feiern einlädt. Am Samstag vor dem jeweiligen Gottesdienst erscheinen in den Essener Ausgaben der Tageszeitungen WAZ und NRZ sowie im Portal lokalklick.eu kostenlose Sammeltraueranzeigen mit den Namen der „Unbedachten“.






















