Symbolfoto (Foto: Pixabay)
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Köln. Im Krankenhaus Holweide der Kliniken der Stadt Köln sind im vergangenen Jahr 1.894 Kinder bei 1.820 Geburten zur Welt gekommen, dazu zählten einmal Drillinge und 72 Zwillinge. Dies sind 244 Geburten mehr als im Vorjahr 2024 und entspricht einer Steigerung von gut 15 Prozent.

Die Gründe hierfür sind vielfältig: „Der Trend geht eindeutig zu unserer Geburtshilfe im Kran-kenhaus Holweide, weil wir den werdenden Eltern mit dem „Level I“-Perinatalzentrum – Kreiß-saal Tür an Tür mit der Kinderklinik – eine maximale Sicherheit bei gleichzeitig maximaler Für-sorge anbieten können. Dieses Perinatalzentrum Level I ist zudem das einzige in Köln mit einem Hebammenkreißsaal“ erläutert Prof. Dr. Axel Goßmann, Geschäftsführer der Kliniken Köln. „Den Hebammenkreißsaal haben wir im Jahr 2025 eingerichtet, er wird sehr gut von den wer-denden Eltern angenommen. Zudem haben wir eine sehr gute Besetzung aller unserer Hebam-men-Stellen und können damit immer auch mehrere und sehr spontane Geburten gleichzeitig personell bestens begleiten“, betont Heidi Schweizer, Leitende Hebamme der Geburtshilfe im Krankenhaus Holweide.

Das neue Jahr beginnt mit einem neuen Angebot: „Neu finanziert durch die Krankenkassen bieten wir ab 2026 als einzige Klinik in Köln ein strukturiertes geburtshilfliches Beckenboden-Screeningprogramm an“, freut sich Prof. Dr. Michael Mallmann, Chefarzt der Frauenklinik und der Geburtshilfe. Dies umfasst ein spezialisiertes Screening auf Beckenbodenprobleme vor und nach der Schwangerschaft, um diesen mit eigener Physiotherapie, Trainingsprogrammen und 3-D-Ultraschall Messung des Beckenbodens vorzubeugen und ggf. zu behandeln. Ebenso wer-den Risikofaktoren einer postpartalen Depression erfasst, im Falle des Vorhandenseins wird diese fachlich betreut, hierzu steht im Perinatalzentrum eine eigene Psychologin bereit.

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