Mülheim an der Ruhr. Über 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und der Stadtgesellschaft sind am Montagabend beim traditionellen Neujahrsempfang der FDP Mülheim zusammengekommen, ein Auftakt voller Energie, Diskussionen und politischer Impulse.
Die Kreisvorsitzende Alondra von Groddeck eröffnete den Abend und dankte den Mitgliedern und Unterstützern für ihre Treue: „Ein riesiger Dank an Sie alle, die uns gerade in diesen Zeiten die Treue halten. Freiheit braucht Verbündete und genau diese Kraft fehlt derzeit in Berlin. Wir brauchen Überzeugungstäter, die im Zweifel lieber nicht mehr im Bundestag sitzen, als die Schuldenbremse zu lockern. Menschen, die sich für Freiheit entscheiden, auch wenn es unbequem wird.“
In ihrer Rede wurde deutlich, dass die Partei bereits den Blick auf die Landtagswahl 2027 richtet. Kritisch richtete sie den Finger auf die Landesregierung unter Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die Schwarz-Grüne Landesregierung setzt falsche Prioritäten und macht Politik gegen die junge Generation: Milliarden neue Schulden, während Bildung, Infrastruktur und die Ausstattung unserer Polizei zu kurz kommen. In NRW zeigt sich, dass es nicht nur darauf ankommt, wer regiert, sondern mit wem: Grüne Bremsen verhindern, dass unsere Einsatzkräfte sicher arbeiten können und verhindern echte Investitionen in die Zukunft.“
Fraktionsvorsitzender Peter Beitz, nach dem außergewöhnlichen Kommunalwahlkampf von von Groddeck als „Mülheimer Milei“ angekündigt, gab den Gästen anschließend einen klaren Einblick in kommunalpolitische Themen. Mit einem Augenzwinkern, aber deutlich in der Sache, kündigte er an: „Wir werden den Fahrradweg an der Kaiserstraße zurückbauen. Das ist kein Prestigeprojekt, sondern Steuergeldverschwendung durch ideologische Politik. In Mülheim räumen wir die Kommunalpolitik mit der Kettensäge auf. Ich meine damit keine Zerstörung, sondern echte Veränderungen in den Strukturen, damit Entscheidungen wieder Sinn machen und den Bürgerinnen und Bürgern dienen.“
Neben Themen wie Sicherheit, Ordnung und Bürokratieabbau wurde beim Empfang deutlich, dass die FDP Mülheim Landes- und Kommunalpolitik gleichermaßen ernst nimmt. Das Team arbeitet bereits an der Vorbereitung für den Wiedereinzug in den Landtag 2027 und an einer bürgernahen, zukunftsfähigen Stadtpolitik.
Die Gäste nutzten die Gelegenheit für intensive Gespräche und Vernetzung. Von Groddeck betonte: „Das Comeback der FDP gelingt nur mit Ihnen allen. Wir leisten vor Ort unseren Beitrag, damit es mit dem Wiedereinzug in den Landtag klappt und danach mit dem großen Comeback 2029. Dieser Abend ist Rückenwind für unsere Arbeit im neuen Jahr!“
Der Neujahrsempfang hat damit einmal mehr seinen festen Platz im politischen Kalender der Stadt bestätigt und die Weichen für ein mutiges, lösungsorientiertes Jahr 2026 gestellt.





















