Krefeld. Wie war der Alltag in früheren Jahrzehnten? Wie haben Kinder und Jugendliche die Zeit des Nationalsozialismus, Krieg und Nachkriegszeit erlebt? Was bedeuteten Wirtschaftswunder, Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands oder die 68er für ihren Lebensweg? Wer sich für zeitgeschichtliche Zusammenhänge und Biografien interessiert und Lust am Schreiben hat, dem bietet der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) die Möglichkeit eines ganz besonderen Ehrenamts: Freiwillige besuchen ältere Krefelderinnen und Krefelder zuhause, lassen sich deren Lebensgeschichte erzählen und schreiben sie auf. Der ASB unterstützt sie dabei mit Fortbildung und Begleitung.
Wer Interesse an diesem Engagement hat, erfährt alles Nähere bei einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 5. Februar, um 18.30 Uhr in der Geschäftsstelle des ASB, Wimmersweg 29, Krefeld-Fischeln. Hier hören Interessierte ein Textbeispiel, erhalten Einblick durch Erfahrungsberichte bisheriger Geschichtsschreiber/innen und erfahren alles Wissenswerte, z.B. zu Rahmenbedingungen, Zeitaufwand und Inhalten der Begleitgruppe.
Wer auf ein langes Leben zurückblickt und seine Erinnerungen erzählen möchte, kann sich bei der Ansprechpartnerin des ASB, Bärbel Deußen, melden, telefonisch unter der Rufnummer 02151 9341728 oder per Mail an b.deussen@asb-krefeld.de.
Die zunächst privaten Lebens-Bücher sind gleichzeitig zeitgeschichtliche Dokumente. Mit dem Einverständnis der Beteiligten werden daher Auszüge veröffentlicht, z.B. auf der Internetseite des Projekts unter www.geschichtsschreiber-asb.de. Auch in der Mediothek Krefeld können einzelne im Projekt entstandene Biografien ausgeliehen werden.
Kontakt für weitere Informationen:
Bärbel Deußen, Freiwilligenkoordinatorin
Tel: 02151/ 934 17 28 │ E-Mail: b.deussen@asb-krefeld.de




















