
Moers. Als Dr. Peter Tönnies am 09. Oktober 2025 die Geburt der kleinen Zoé Grallert als Geburtshelfer mit einem Kaiserschnitt begleitete, war dem Chefarzt der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie & Senologie des Krankenhauses Bethanien Moers, nicht sofort klar, dass er bereits Zoés Mutter Maria Kube vor 29 Jahren im Moerser Krankenhaus auf die Welt gebracht hatte.
„Ich glaube, so einen Umstand, wie bei der Familie Kube, gibt es kein zweites Mal. Birgit Kube ist eine alte Klassenkameradin meiner Frau. Ziemlich genau am 30. Dezember 1996 habe ich ihre Tochter Maria per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Und dann – fast drei Jahrzehnte später – dieser Zufall. Das war schon sehr besonders und hat mich auch emotional sehr berührt“, erklärt Dr. Tönnies.
„Das war ein ganz besonderer Tag“, betont Mutter Maria Kube. Neben den familiären Verbindungen, die sowohl Oma und Mutter als auch die Enkelin mit einem Abstand von 29 Jahren zum Chefarzt der Frauenklinik führten, war auch Zoés Geburt selbst anders als erwartet – denn der errechnete Geburtstermin wäre eigentlich erst Ende Dezember gewesen. „Als Zoé sich dann auf einmal auf den Weg machen wollte und damit rund zweieinhalb Monate zu früh, war das nicht nur alles sehr plötzlich, sondern auch eine Herausforderung für mich und meinen Partner und uns als Familie.“ Als Perinatalzentrum Level 1, eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe, sind die Geburtsklinik und die Kinderklinik des Krankenhauses Bethanien Moers jedoch auf Geburten, die deutlich zu früh sind, spezialisiert. „Wir halten hierzu ein multiprofessionelles Team vor, das bestens für solche Fälle ausgebildet ist“, erklärt der erfahrene Moerser Chefarzt Tönnies. „Ich habe mich hier zu jeder Zeit sehr gut aufgehoben gefühlt. Obwohl der Tag mit sehr vielen Emotionen verbunden war, hätte ich mir keinen geeigneteren Ort als diesen vorstellen können“, erklärt Mutter Maria Kube. Dem schließt sich auch die frischgebackene Oma Birgit Kube an: „Das Ganze war schon sehr aufregend, ich habe meine Tochter vor und nach der Geburt unterstützt, ihr Partner im OP. Als meine Enkelin für acht Wochen auf der Frühgeborenenintensivstation bleiben musste, war das Team hier genauso toll. Alle waren für uns da.“
Dr. Tönnies fügt an: „Neben der Tatsache, dass es sich hier um einen Zufall handelt, den es meiner Meinung nach nur einmal in meinem Leben geben wird, ist Zoé auch ein gutes Beispiel dafür, wie hervorragend die Zusammenarbeit in unserem Perinatalzentrum funktioniert. Sodass wir nun einen gesunden Säugling heranwachsen sehen können. Das freut mich sehr.“
























