
Dormagen. Am Mittwochnachmittag (28.01.) haben Spaziergänger gegen 17:00 Uhr im Bereich eines Sees an der Salm-Reifferscheidt-Allee einen leblosen Körper gefunden. Ein Notarzt konnte vor Ort nur den Tod des 14-jährigen Dormageners feststellen.
Der Jugendliche wies Verletzungen auf, sodass ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden konnte. Eine Mordkommission unter Leitung des PP Düsseldorf hat noch vor Ort die weiteren Ermittlungen übernommen.
Ein möglicher Tathergang und die Hintergründe sind Gegenstand der Ermittlungen. Daher ist die Polizei auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen und fragt: Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zu einer möglichen Tat oder Täter geben?
Für Hinweise 10.000 Euro Belohnung ausgesetzt
Am Donnerstag (29.01.) führte die Polizei am Fundort eine umfangreiche Spurensuche durch. Zusätzlich haben Beamte des Kriminalkommissariats 11 des PP Düsseldorf zahlreiche Befragungen und Vernehmungen von Zeugen durchgeführt. Die Spuren und Hinweise werden fortlaufend ausgewertet, deuten zum jetzigen Zeitpunkt auf ein Kapitalverbrechen hin und haben bislang nicht zur Ergreifung eines Tatverdächtigen geführt.
Daher loben die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und die Stadt Dormagen jeweils eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro für Hinweise, die zur Ermittlung und Verurteilung eines Tatverdächtigen führen, aus.
Hinweise zur Mordkommission Waldsee nimmt die Polizei unter den Telefonnummern 02131 3000, 0211 8700, der Mailadresse poststelle@polizei.nrw.de oder persönlich an jeder Polizeidienststelle entgegen. (ots)
Stadt Dormagen tief erschüttert
Die Stadt Dormagen ist zutiefst bestürzt über den Tod eines 14-jährigen Jugendlichen, dessen Leiche im Bereich des Waldsees zwischen Delhoven und Hackenbroich gefunden wurde.
Der Verstorbene lebte seit dem Jahr 2018 in Dormagen und wohnte in einer städtischen Unterkunft. Das Amt für Integration und Soziales der Stadt Dormagen stand in gutem und regelmäßigem Kontakt mit der Familie. Der 14-Jährige besuchte eine städtische Schule und war voll in die Stadtgesellschaft integriert.
„Der Tod dieses jungen Menschen macht uns alle tief betroffen. Im Namen der Stadt Dormagen spreche ich der Familie, den Freundinnen und Freunden sowie allen, die ihm nahestanden, mein aufrichtiges Beileid aus. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen. Ich habe großes Vertrauen in die Polizei, dass die Umstände dieses tragischen Todes schnell und vollumfänglich aufgeklärt werden“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.
In enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung hat die Stadt umgehend Maßnahmen zur Unterstützung der Schulgemeinschaft eingeleitet. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte erhalten professionelle psychologische Betreuung. Dem Umfeld des 14-Jährigen, insbesondere der Familie, steht die Stadt unterstützend zur Seite.
Die Stadt Dormagen bittet darum, die Privatsphäre der Familie zu respektieren und von Spekulationen Abstand zu nehmen.




















