Köln. Neue Premiere am Schauspiel Köln: Gespickt mit Liedern über den Rhein erzählt Calle Fuhrs „Dat Wasser vun Kölle es jot“ einen kölschen Krimi, der unbequeme Fakten zur Wasserqualität des Rheins offenlegt. Die Uraufführung des neuen Stücks in der Rubrik „Theater und Journalismus“ am Schauspiel Köln findet am Samstag, 7. Februar, um 20 Uhr im Depot 2 statt.
Dem Abend liegen brisante Rechercheergebnisse des investigativen Medienhauses CORRECTIV zur Wasserqualität des Rheins zugrunde, verpackt in eine fiktive Kriminalgeschichte. Ein grausiger Fund am schönen Rhein in Kölle gibt Rätsel auf: Die junge Aktivistin Luise wird tot ans Ufer gespült. Kommissarin Clara und Kollege Hans nehmen die Mordermittlungen auf und geraten in ein Netz aus Umweltverschmutzung, Online-Drohungen und verschlüsselten Firmendaten. Sie fischen im Trüben, bis sie schließlich brisante Informationen zu chemischen Schadstoffen im Rhein an die Oberfläche bringen, bei denen dem am Rhein liegenden Chemiekonzern BASF eine bedeutende Rolle zukommt.
Wasser emotionalisiert. Besonders für die kölsche Seele ist es mehr als ein biologisch überlebensnotweniges Elixier: Auf dem Grunde des Rheins schlummern zahlreiche Mythen und Geschichte, kein deutsches Gewässer wurde so viel besungen wie der Rhein. So ist auch der Titel des Stücks einer berühmten Liedzeile der Kölner Band Bläck Fööss entnommen. Doch wie rein ist der Rhein? Der Autor des Stücks Calle Fuhr führt ebenfalls die Regie, Marleen Johow hat Bühne und Kostüm entworfen, Tommy Finke ist für die Musik verantwortlich, Wiebke Rüter ist Dramaturgin der Produktion. Auf der Bühne stehen Andreas Beck, Rebekka Biener, Leonhard Hugger, Uwe Rohbeck, Katharina Schmalenberg und Paula Carbonell Spörk. Für die Premiere sowie die Februar-Termine gibt es nur noch gegebenenfalls Restkarten an der Abendkasse, die Termine im März gehen am 5. Februar in den Vorverkauf, hierfür sind dann Karten erhältlich an der Vorverkaufskasse in den Opernpassagen, unter www.splkln.de oder 0221/22128400.





















