Frechen. Die Stadt Frechen und der Freizeit- und Bäderbetrieb haben bei einem Besichtigungstermin die Vertreter der kommunalen Politik und der Medien über die Baufortschritte im Terrassenfreibad informiert.
Eingeladen waren sowohl die Vorsitzendinnen und Vorsitzenden der Fraktionen der im Rat der Stadt Frechen vertretenen Parteien als auch die Mitglieder des Betriebsausschusses für den Freizeit- und Bäderbetrieb und Sport. Der Termin war bereits bei dem vergangenen Besichtigungstermin am 21. November 2025 angekündigt worden. Der Betriebsausschuss für den Freizeit- und Bäderbetrieb und Sport kommt zu seiner nächsten regulären Sitzung am Donnerstag, 19. Februar 2026, um 17 Uhr im Neuen Sitzungssaal des Rathauses zusammen.
Zurzeit laufen folgende Baumaßnahmen auf der Baustelle:
- Fortführung der Pflasterarbeiten, Einbringen des Unterbaus
- Beschichtungsarbeiten der Vorhaltebecken in der Filter- und Pumpenstube
- Montage und Installationsarbeiten der Mess- und Fühltechnik der Badewasseraufbereitung im Schwallwasser- und Filtergebäude
- Fliesenarbeiten im Sanitärgebäude
- Dachdeckerarbeiten Schwimmmeisterraum
- Elektroarbeiten im Filtergebäude
Kurz vor der Ausführung steht die Sprungturmsanierung. Hier muss ein Podest eingekürzt werden. Rohbau und Gerüst sind hierzu bereits beauftragt.
In der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober 2025 kam es zu Diebstählen auf der Baustelle Terrassenfreibad. Die betroffenen Baufirmen haben daraufhin Anzeige bei der Polizei erstattet und Pumpen und weiteres Zubehör in Höhe von insgesamt etwa 190.000 Euro netto als gestohlen gemeldet. Die Neubeschaffungen und die damit einhergehenden Lieferzeiten verzögern die Inbetriebnahme des Freibades. Zudem stellte sich die Frage der Kostenübernahme durch Versicherungen sowie die Klärung der Vorgehensweise mit den verschiedenen Auftragnehmern. Um die komplexe rechtliche Situation zu prüfen und aufzuklären, wurde die Entscheidung getroffen, eine externe Rechtsberatung hinzuzuziehen mit der Maßgabe, dass die Wiedereröffnung des Freibades oberste Priorität genießt. Die weiteren Schritte erfolgen in juristischer Hinsicht seitens der städtischen Rechtsabteilung in Abstimmung mit der beauftragten Rechtsanwaltskanzlei.
Die Ko-Finanzierung der Modernisierung des Frechener Terrassenfreibades umfasst sieben geförderte Teilgewerke. Diese ist durch den am 19. Januar 2026 eingegangenen Änderungsbescheid rechtssicher bis zum 30. Juni 2026 verlängert worden. Der Antrag war rechtzeitig vor dem Jahreswechsel gestellt worden, bedurfte aber auf Seiten der Bezirksregierung Köln der Abstimmung mit dem zuständigen Landesministerium. Um einen reibungslosen Abschluss des Projekts zu garantieren, hat die Frechener Stadtverwaltung zudem bereits frühzeitig die Abstimmung mit dem hauseigenen Rechnungsprüfungsamt initiiert, so dass auch der anschließende Mittelverwendungsnachweis strukturiert und fristgerecht erfolgen kann.




















