Theo Holzapfel und Diane Kamps vor dem Bücherregal im Familienbereich (Foto: DRK Schwesternschaft Krefeld / Dirk Schalis)
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Krefeld. Diese Aktion berührt ganz besonders: Vor einigen Tagen kam Theo Holzapfel (11 Jahre) ins stups KINDERZENTRUM und brachte eine Spende von unglaublichen 1077,48 Euro.

Die Geschichte: Theo hatte in der Vorweihnachtszeit in der Pius-Lukas-Kirche und auf dem Aldi-Parkplatz an der Schönwasserstraße die Menschen mit seiner Akkordeon-Weihnachtsmusik unterhalten und um Spenden für stups gebeten. Das „Erklär-Plakat“ hatte er zusammen mit seiner Schwester (7 Jahre) gestaltet und gemalt.

Die Geschichte: In der Corona-Zeit hatte er erstmals die Idee „etwas Gutes zu tun“, da er von einem Zirkus gehört hatte, der wegen des Veranstaltungsverbots kein Geld einnehmen konnte. Für den Zirkus hatte er 300 Euro gesammelt, damals noch mit dem Verkauf von Pflanzensamen. Im Laufe der Jahre hatte sich Theo verschiedene Spendenzwecke überlegt, bevor er mit dem Akkordeonspiel das Spendensammeln begann. Er verkaufte z.B. selbstgebackenen Kuchen – unter anderem für den Krefelder Zoo und das Krefelder Wahrzeichen, den Schluff.

Seit 2021 hat er bis jetzt eine Gesamtsumme von über 2000 Euro als Spenden gesammelt. Die Summe für das Kinderzentrum ist jedoch sein absoluter Rekord und übertrifft alle anderen Aktionen um ein Vielfaches. Seiner Mutter Julia hatte Theo erklärt, warum er diesmal den stups gewählt hat: „Wir alle sterben irgendwann, deswegen sollten wir die Zeit genießen.”

Diane Kamps, die Oberin der DRK Schwesternschaft Krefeld, hatte Theo und seiner Mutter bei der Spendenübergabe das stups gezeigt und erklärt. Theos Mutter berichtete über seine Reaktion auf dem Heimweg: „Die machen das echt schön da (…), das ist echt cool“. Theo hätte sich die gezeigten Elfenglöckchen nach „einem schönen Klang“ ausgesucht.

Wenn Kinder Kindern helfen – dann ist das ein ganz besonderer Moment.

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