
Rees. Update 19.14 Uhr:
Am Nachtigallenweg in Haldern ist am Donnerstag (5. März 2026) ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. Zuvor hatte sich ein dort untersuchter Verdachtspunkt nach näheren Analysen bestätigt. Bei dem Fund handelt es sich um eine britische 5-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder (MC500 LWS).
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärfte die Bombe um 17.17 Uhr. Um 17.25 Uhr wurde das Kampfmittel verladen. Anschließend konnten sämtliche eingerichteten Sperrungen wieder aufgehoben werden.
Während der Entschärfung waren auch die Landesstraße L7 sowie die angrenzende Bahnlinie im betroffenen Bereich für circa 30 Minuten gesperrt.
Der bei der Entschärfung entfernte Zünder musste anschließend planmäßig aktiviert werden. Dies erfolgte unter Aufsicht der Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes und war mit einem lauten Knall verbunden. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht mehr.
Für die Entschärfung war zuvor ein Evakuierungsradius von 600 Metern eingerichtet worden. Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende mussten ihre Häuser, Wohnungen und Betriebe verlassen. Insgesamt waren rund 2.600 Menschen von der Evakuierung betroffen.
Als Aufenthaltsmöglichkeit hatte die Stadt Rees die Mensa der Rheinschule inklusive Bustransfer eingerichtet. Mitarbeitende der Stadt Rees sowie der Polizei und der Feuerwehr begleiteten die Evakuierung und sorgten für die notwendigen Straßensperrungen.
Die Stadt Rees bedankt sich bei allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis sowie bei den Einsatzkräften des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, der Feuerwehr, der Polizei und der Verwaltung für die reibungslose Zusammenarbeit.
Am Nachtigallenweg in Haldern konnte ein Verdachtspunkt auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg ermittelt werden. Nach den genaueren Analysen hat sich dieser bestätigt und das gefundene Kampfmittel muss aus Sicherheitsgründen am Donnerstag (5. März 2026) am späten Nachmittag gegen 17 Uhr durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden.

Dafür müssen die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Gewerbetreibenden im Radius von 600 Metern ihre Häuser, Wohnungen und Betriebe bis 16 Uhr verlassen.
Eine Aufenthaltsmöglichkeit ist in der Mensa der Rheinschule in Rees (Westring 4, 46459 Rees) ab 14 Uhr für die Dauer der Entschärfung eingerichtet. Ein Bustransfer von Haldern zum Schulzentrum ist um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr ab der Bushaltestelle an der Musikschule in Haldern eingerichtet. Die Rückfahrt erfolgt nach der Entschärfung.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Rees sowie der Polizei kontrollieren die geordnete Evakuierung und Straßensperrungen. Durchsagen erfolgen über die Feuerwehr.
Betroffen davon sind für den Zeitraum der Entschärfung auch der anliegende Bahnverkehr sowie die L7.
Eine Hotline, u.a. für Personen die medizinische Unterstützung benötigen, ist unter 02851 51 – 999 eingerichtet. Weitere Infos gibt es über die NINA-Warn-App, dem WhatsApp-Kanal der Stadt Rees (www.stadt-rees.de/whatsapp) sowie auf der städtischen Homepage (www.stadt-rees.de/kampfmittelfund).
Eine Mitteilung zur erfolgreichen Entschärfung erfolgt über die genannten Kanäle.




















