v.l. Oliver Wittke (Vorstand der VRR AöR), Alexandra Gräber (Vorsitzende der Verbandsversammlung des Zweckverbands VRR) und Landrat Christoph Gerwers (Vorsteher des Zweckverbands) (Foto: CDU)
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Gelsenkirchen/Kreis Kleve/Kreis Wesel/Rhein-Ruhr. Am Mittwoch (25.2.) wählten die Mitglieder des Zweckverbands Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) den Landrat des Kreises Kleve, Christoph Gerwers, zum neuen Verbandsvorsteher.

„Christoph Gerwers engagiert sich seit seiner Wahl zum Landrat im VRR. So freut mich sehr, dass er sich für dieses Amt zur Verfügung gestellt hat. Das ist nicht selbstverständlich. Und ich werte das auch als Signal sowohl für die gelungene Voll-Integration der Kommunen des Niederrheins in den VRR, als auch für die Bedeutung der weiteren Entwicklung des Nahverkehrs gerade in den weniger dicht besiedelten Gebieten. Da ist noch viel Potenzial!“, erklärt Frank Heidenreich, Vorsitzender der CDU-Fraktion im VRR. Die CDU-Fraktion verweist dabei auf dauerhafte Themen wie den weiteren Ausbau von Schnellbuslinien und die Reaktivierung von Schienenstrecken.

Die CDU aus den Kreisen Kleve und Wesel ist im VRR zahlenmäßig stark vertreten. Beide Kreise hatten bis zum Jahreswechsel den unterhalb des VRR noch bestehenden, rechtlich selbständigen Nahverkehrs-Zweckverband Niederrhein (NVN) gebildet. Aus dem Kreis Wesel gehören der CDU-Fraktion im VRR Udo Bovenkerk (Hamminkeln) und Frank Berger (Moers) an – der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Wesel ist jetzt auch stellvertretender Fraktionsvorsitzender im VRR. Aus dem Kreis Kleve kommt neben Landrat Christoph Gerwers das Kreistagsmitglied Britta Miltner (Straelen), in den Verwaltungsrat der VRR AöR wurde zudem Dirk Schmidt-Waerdt (Wachtendonk) von der Verbandsversammlung gewählt.

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr wird von 16 kreisfreien Städten und 7 Kreisen gebildet. Für diese ist er eine Tarifgemeinschaft, aber auch Aufgabenträger für die Gestaltung des Nahverkehrs auf der Schiene. Er umfasst ein Siedlungsgebiet mit ca. 8 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen. Sein Sitz ist in Gelsenkirchen.

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