Sarah Kramer (Foto: Frauen Union der CDU Ennepe-Ruhr)
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Ennepe-Ruhr-Kreis. Anlässlich des Internationalen Frauentages ruft die Frauen Union Ennepe-Ruhr zu einem entschlossenen internationalen Einsatz für die Rechte von Frauen und Mädchen auf. Besonders die systematische Unterdrückung von Frauen in Afghanistan und im Iran müsse politisch klar benannt und mit konkreten Maßnahmen beantwortet werden. Die Frauen Union Ennepe-Ruhr erklärt sich solidarisch mit allen Frauen weltweit, die für Freiheit, Selbstbestimmung und gleiche Rechte kämpfen.

„Die Rechte von Mädchen und Frauen sind unteilbare Menschenrechte und Grundlage von Freiheit und Gerechtigkeit – in Nordrhein-Westfalen, in Deutschland, in Europa und weltweit“, erklärt Sarah Kramer, Kreisvorsitzende der Frauen Union Ennepe-Ruhr. Gewalt, Entrechtung und staatliche Diskriminierung von Frauen dürften weder relativiert noch ignoriert werden.

„Für die Frauen Union Ennepe-Ruhr steht fest: Echte Gleichberechtigung entsteht durch Bildung, wirtschaftliche Teilhabe und gesellschaftliche Anerkennung. Mädchen brauchen uneingeschränkten Zugang zu Bildung, Frauen faire Chancen auf dem Arbeitsmarkt sowie Schutz vor Gewalt. Die Rechte von Frauen sind ein Gradmesser für Freiheit und Demokratie. Wer Frauen stärkt, stärkt ganze Gesellschaften“, betont Kramer weiter.

Besonders alarmierend sei die Situation in Afghanistan: Das Taliban-Regime habe Mädchen vom weiterführenden Schulunterricht ausgeschlossen und Frauen den Zugang zu Universitäten sowie zu großen Teilen des Arbeitsmarktes verwehrt. Gleichzeitig seien Schutzstrukturen gegen häusliche und sexualisierte Gewalt aufgelöst worden. Damit werde Frauen systematisch das Recht auf Selbstbestimmung genommen.

Auch im Iran würden Frauen wegen ihres Einsatzes für Freiheit und Gleichberechtigung verfolgt. Frauen, die gegen Zwangsverschleierung protestieren oder gleiche Rechte einfordern, müssten mit Repressionen, Haft, Folter und sexueller Gewalt rechnen. Die Protestbewegung unter dem Motto „Frau. Leben. Freiheit.“ stehe für den mutigen Einsatz vieler Frauen für Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit.

Die Frauen Union Ennepe-Ruhr fordert daher von der Bundesregierung zusätzliche gezielte Sanktionen gegen verantwortliche Funktionsträger zu unterstützen und deren konsequente Umsetzung auf europäischer Ebene voranzutreiben. Außerdem müssten internationale Ermittlungsmechanismen gestärkt und Menschenrechtsverletzungen konsequent dokumentiert werden. Auf europäischer Ebene müsse insbesondere die Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation vollständig umgesetzt werden. Vermögenswerte seien aufzuspüren, Finanzierungswege zu unterbinden und Sanktionsverstöße konsequent zu verfolgen. Gleichzeitig brauche es verlässliche Schutzstrukturen für Frauenrechtsaktivistinnen im Exil.

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