(Foto: Luca Truffarelli)
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Köln. „Specky Clark“, die neue Arbeit der irischen Choreographin Oona Doherty, kommt nach der Uraufführung in Aix-en-Provence 2024 nach Köln und ist am 12. und 13. März im Depot 1 auf dem Carlswerk-Gelände zu sehen. 

Die Performance bewegt sich zwischen Schweinehälften und Familienmythen, Trauer und Hoffnung, zwischen Fiktion und Biografie. Inspiriert von der Geschichte ihres Ururgroßvaters Specky Clark, der als kleiner Junge per Schiff von Glasgow nach Belfast verfrachtet wurde, um dann in einem Belfaster Schlachthof zu arbeiten, erzählt Doherty in ihrem bislang intimsten Stück eine Geschichte von Klassenbewusstsein, Kapitalismus und Familiendynamik.

Die international gefeierte Choreografin ist bekannt für ihre radikale, körperlich intensive Bewegungssprache und ihre Auseinandersetzung mit Gewalt und Identität. Erstmals arbeitet sie mit Dialogen, die sie gemeinsam mit dem irischen Dramatiker Enda Walsh verfasst hat. Mit einem internationalen Tanzensemble aus neun Performer/innen, Musik der Dubliner Irish Folk Band Lankum, deren Album „False Lankum“ von The Guardian zum besten Album 2023 gekürt wurde, so wie dem sardischen Tenor Gavino Murgia entsteht ein dichter und wilder Tanztheaterabend.

Beide Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr mit jeweils einer bewegten Einführung um 18.45 Uhr, zu der sich Interessierte unter info@tanz.koeln anmelden können. Restkarten gibt es nur noch gegebenenfalls auf www.tanz.koeln, unter 0221/221-28400 und an der Vorverkaufsstelle in den Opernpassagen zwischen Breite Straße und Glockengasse.

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