Symbolfoto (Foto: STOAG/Hallay)

Oberhausen/Essen/Mülheim an der Ruhr. Die STOAG wird am Donnerstag, 19. März 2026 ganztägig bestreikt. Der Warnstreik beginnt um 3:00 Uhr und endet nach gut 24 Stunden am Freitag, 20. März, gegen 3:30 Uhr. In diesem Zeitraum entfallen alle regulären Fahrten der STOAG, einschließlich der Einsatzwagen im Schülerverkehr. Auch umliegende Verkehrsunternehmen sind vom Streik betroffen.

Öffnungszeiten KundenCenter:

Das KundenCenter Hauptbahnhof ist von 8-18 Uhr geöffnet.
Die KundenCenter Sterkrade Bahnhof und Neue Mitte bleiben geschlossen.

Eingeschränktes Angebot durch Ersatzfahrplan: Um weiterhin Mobilität zu ermöglichen, richtet die STOAG ein eingeschränktes Ersatzangebot ein.

Diese Verbindungen fahren am Donnerstag:

  • Schienenersatzverkehr Linie 112
    zwischen Landwehr (Stadtgrenze Mülheim) und Sterkrade Bahnhof
    ca. 4:00 bis 20:00 Uhr im 15-Minuten-Takt
    ca. 20:00 bis 23:00 Uhr im 30-Minuten-Takt
  • Weitere Linien (Ersatzverkehre): Diese Linien fahren von ca. 4:00 bis 20:00 Uhr im 30-Minuten-Takt und von 20:00 bis 23:00 Uhr im 60-Minuten-Takt:
    • 143: Fröbelplatz – Königsberger Straße
    • 957: Tulpenstraße – Graßhofstraße
    • SB90: Holten Markt – Heinrich-Böll-Gesamtschule
    • SB92: Osterfeld Mitte – Falkestraße, weiter als SB98 bis Sterkrade Bahnhof
    • SB94: Sterkrade Bahnhof – Hauptbahnhof
    • SB98: Sterkrade Bahnhof – Falkestraße über Schmachtendorf, weiter als SB92 bis Osterfeld Mitte

Zusätzlich sind die Revierflitzer ab 21:00 Uhr mit mehr Fahrzeugen als üblich im Einsatz. Alle stattfindenden Fahrten sind in der elektronischen Fahrplanauskunft sowie in der STOAG-App hinterlegt. Aufgrund des Warnstreiks gelten am Streiktag keine Mobilitätsgarantie und kein Pünktlichkeitsversprechen.

Arbeitskampfmaßnahmen im Essener und Mülheimer Nahverkehr

Die Ruhrbahn wird am kommenden Donnerstag, 19. März 2026, ganztägig von Betriebsbeginn bis Betriebsende bestreikt. Das geht hervor aus einem Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Die Ruhrbahn muss erneut ihre Fahrgäste darüber informieren, dass während der Arbeitskampfmaßnahmen keine Nahverkehrsdienstleistungen in Essen und Mülheim angeboten werden können. Auch die E-Wagen sind nicht im Einsatz.

Ebenfalls aus diesem Grund müssen die Ruhrbahn-KundenCenter sowie die Fundbüros am Donnerstag geschlossen bleiben.

Nicht alle Verkehre vom Streik betroffen
Vom Streik nicht betroffen sind die Fahrten zur Beförderung von Schüler/innen zwischen Schule und Sportstätte sowie die Beförderung von Förderschüler/innen in Kleinbussen. Auch Bussi wird zu den gewohnten Betriebszeiten fahren.
Es ist erneut gelungen, eine Lösung für die Besucher/innen der Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Elektro (SHK+E ESSEN ) zu finden: Es wird ein Bus-Shuttle für Messe-Besucher/innen durch einen von der Ruhrbahn beauftragten Subunternehmer eingerichtet. Der Bus-Shuttle pendelt von 8 Uhr bis 18 Uhr alle 15 Minuten zwischen dem Hauptbahnhof Bussteig 4/Bussteig 5 und dem Messegelände.

Die Regional- und S-Bahnen fahren innerstädtisch die Bahnhöfe an:
S-Bahnen und Regionalzüge.

Aktuelle Sperrungen und Baumaßnahmen bei S- und Regionalbahnen:
http://www.zuginfo.nrw

Da es voraussichtlich in den benachbarten Verkehrsunternehmen ebenfalls zu Einschränkungen kommen kann, sind auch die städteübergreifenden Linien betroffen. Bitte informieren Sie sich bei den jeweiligen Verkehrsunternehmen.

Bitte beachten Sie: In fremden Fahrplan-Apps kann es während des Streiks zu fehlerhaften Fahrplanangaben kommen. Die Ruhrbahn empfiehlt daher, sich tagesaktuell über die Ruhrbahn-App ZÄPP oder über die offiziellen Informationskanäle der Ruhrbahn zu informieren.

Wichtiger Hinweis: 

Neben den Streikaufrufen für Montag, den 16. März, und für Dienstag, den 17. März, hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zusätzlich zu diesem Streikaufruf für den 19. März auch für Mittwoch, 18. März 2026 die technischen Bereiche der Ruhrbahn zum Streik aufgerufen, die für die Wartung und Instandhaltung der gesamten Fahrzeugflotte sowie die Instandhaltung der Infrastruktur verantwortlich sind. Hierdurch kann es bis Freitagmorgen zu Problemen bei der Verfügbarkeit von Bussen und Bahnen kommen, weil sich bspw. Problembehebungen oder notwendige Reparaturen durch den Streik verzögern.

Vor dem Hintergrund der engen Taktung der Warnstreiks vor der dritten Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft ver.di und des Kommunalen Arbeitgeberverbandes NRW und der aktuellen Situation der hohen Spritpreise äußert die Ruhrbahn ihr Unverständnis für das Vorgehen der Dienstleistungsgesellschaft ver.di: “Wir bedauern die entstehenden Unannehmlichkeiten für unsere Fahrgäste sehr.”

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