Marl. Seit März 2026 werden die Leistungen für Asylbewerber in Marl ausschließlich in Form der Bezahlkarte ausgezahlt. Nach einer erfolgreichen Testphase ist die Umstellung auf das neue Bezahlkartensystem abgeschlossen.
Die Stadtverwaltung setzt mit dieser flächendeckenden Einführung der Bezahlkarte den Beschluss des Rates der Stadt Marl um, die damit zu den ersten Städten in Nordrhein-Westfalen gehört, die die Bezahlkarte eingeführt haben.
Online-Portal bietet Unterstützung
In dem mehrsprachigen Online-Portal (www.socialcard.de) erhalten Kartennutzer Beratung und Support. Eine telefonische Hotline sowie ein Chatbot für Fragen zur Nutzung der Bezahlkarte wurde eingerichtet. Daneben werden auf der Homepage der Verwaltung (www.marl.de/bezahlkarte dann unter Downloads) weitere Informationen bereitgestellt und häufig gestellte Fragen beantwortet.
Überweisungen selbstständig möglich
Durch das von der Landesregierung festgelegte Whitelist-Verfahren können die Kartennutzer Überweisungen und Lastschriften nach Freigabe der IBAN des Empfängers selbständig ausgeführt werden. Die Freigabe kann digital über das Online-Portal ohne Vorsprache in der Behörde beantragt werden.
Die bisherigen Erfahrungen deuten darauf hin, dass der Betreuungsaufwand durch die Einführung der Bezahlkarte nicht so umfangreich ausfällt, als es zuvor angenommen wurde.






















