„Opas gegen Spritpreiswucher“ kündigen Klebe-Offensive vor Raffinerien, Tankstellen und US-Gebäuden an (Foto: Gemini/ KI generiert)
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April, April auch im LokalKlick – Der „Redaktions-Lügenbaron“ scherzte sechsmal – auch hier!

Oberhausen/Rhein-Ruhr. Autofahrer im Revier sollten ab kommenden Montag lieber zweimal hinschauen, bevor sie hupen. Was auf den ersten Blick wie eine harmlose Rentner-Kaffeefahrt aussieht, könnte sich als die härteste Verkehrsblockade des Jahres entpuppen.

Wie Karl-Heinz Macher, Sprecher der im Ruhrgebiet gegründeten Gruppierung „Opas gegen Spritpreiswucher“, gestern in Oberhausen bekanntgab, plant die Generation 65+ ab Ostermontag eine bundesweite Protestwoche. Das Vorbild? Die „Letzte Generation“ – Die Methode? Sekundenkleber und Sitzfleisch.

„Wer rastet, der rostet – wer klebt, der lebt!“

„Wir haben Jahrzehnte für den Wohlstand geschuftet und für den Erhalt der Zechen und Eisenhütten gekämpft, und jetzt sollen wir für die Fahrt zum Enkel oder zum Schrebergarten Haus und Hof verpfänden? Nicht mit uns!“, donnerte Macher bei der Pressekonferenz im Hinterzimmer einer lokalen Traditionskneipe an der Emscher.

Die Wut der Senioren richtet sich gegen die explodierenden Energiepreise, die Macher auf die aktuelle geopolitische Lage zurückführt. In einer gewohnt streitbaren Analyse macht er die Konflikte der USA und Israels gegen die iranischen Mullahs für den „Wucher an der Zapfsäule“ verantwortlich.

Die Strategie: Haftcreme war gestern

Ab Montagmorgen planen die „Opas gegen Spritpreiswucher“ die Besetzung strategisch wichtiger Orte. Sie wollen Zufahrten zu Raffinerien blockieren, um den Nachschub zu verlangsamen, Ausfahrten von Tankstellen versperren, damit das teure Benzin nicht abfließt, und US-Konsulate sowie Gebäude als Zeichen gegen die Außenpolitik der Vereinigten Staaten ins Visier nehmen. Mit diesen Aktionen soll sowohl ein wirtschaftlicher als auch ein politischer Protest sichtbar werden.

Auf die Frage, ob man in dem Alter nicht Angst vor den körperlichen Strapazen des Asphalt-Kleberns habe, schmunzelte Macher: „Wir haben Rheuma, wir haben Ischias, sind nicht mehr so knackig und beweglich und wir haben Zeit. Wenn wir erst mal sitzen, kriegen die uns so schnell nicht weg. Und falls der Kleber nicht hält, nehmen wir eben Corega-Tabs Extra Stark.“

Schulterschluss mit „No King“-Aktivisten möglich

Macher gibt sich siegessicher und setzt auf Synergieeffekte. Er erwartet massive Solidarität von den Teilnehmern der aktuellen „No King“-Proteste gegen Donald Trumps Politik. „Wer gegen Monarchen und Unterdrückung auf die Straße geht, der muss auch gegen die Preis-Tyrannei der Mineralölkonzerne kämpfen“, so der Sprecher.

Die Polizei in der Region Rhein-Ruhr zeigt sich derweil skeptisch, aber vorbereitet. Ein Sprecher kommentierte trocken: „Wir prüfen noch, ob wir für die Räumung der Blockaden eher Lösungsmittel oder doch eher eine warme Heizdecke und einen starken Filterkaffee bereitstellen müssen.“

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