Kleine und große Besucherinnen und Besucher können am 12. April im Grafschafter Musenhof selbst Kammweben, Ledersäckchen herstellen, Bänder flechten (Makramee) und Filzen (Foto: Grafschafter Museum / Bettina Engel-Albustin)
Anzeigen


Moers. Endlich: Am Sonntag nach Ostern (12. April) startet die mittelalterliche Lernstadt im Grafschafter Musenhof ihre Saison. Während auf dem gleichzeitig stattfindenden Moerser Frühling vieles gekauft werden kann, stellen die Kinder im Musenhof Dinge selbst her. Die Menschen im Mittelalter haben damals viele ihrer Gebrauchsgegenstände selbst gefertigt. „Für diese Saisoneröffnung stellen wir Tätigkeiten des mittelalterlichen Alltags in den Mittelpunkt“, erläutert Museumsleiterin Diana Finkele. Kleine und große Besucherinnen und Besucher können selbst Kammweben, Ledersäckchen herstellen, Bänder flechten (Makramee) und Filzen. 

Leckeren Waffeln und Gebäck
Aber natürlich gibt es auch wieder vieles zu bestaunen, denn mit dabei ist wieder die Niederrheinische Rotte, die im Musenhof ihr Ritterlager aufschlägt. Die Fördervereine der Kitas St. Josef und St. Ida sorgen unter anderem mit leckeren Waffeln und Gebäck für Stärkung. Bei der Saisoneröffnung zum ersten Mal mit dabei ist Abiturklasse des Gymnasium Rheinkamp Europaschule Moers. Die Schülerinnen und Schüler hoffen, dass sie mit den Erlösen aus ihrem Verkaufsstand die Abi-Kasse füllen können.

Fachfrau übernimmt die Saison
„Für die diesjährige Musenhof-Saison konnten wir mit Ramona Stenger eine Fachfrau gewinnen“, freut sich Museumsleiterin Diana Finkele. Stenger hat Geschichte und Germanistik studiert und kennt den Musenhof bestens: seit 2023 unterstützt sie das Musenhofteam ehrenamtlich. 2023 war sie bereits nach wenigen Wochen sogar für den ausgefallenen Kulturpädagogen eingesprungen und hatte noch während ihres Bachelorstudiums die Verantwortung für die laufende Saison übernommen. „Nach Beendigung meines Studiums freue ich mich, die kommende Musenhofsaison zu gestalten. Die kurze Zeit, in der ich diesen Job bereits ausführen konnte, hat mir wirklich sehr gefallen und ich konnte sehr viel lernen sowie meine Fähigkeiten und mein Wissen verbessern. Und die Vorstellung, eine ganze Saison des Musenhofs als Kulturpädagogin miterleben und mitgestalten zu dürfen, erfüllt mich mit großer Vorfreude“, erläutert Ramona Stenger. Ein großes Team ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer unterstützt sie dabei.

Beitrag drucken
Anzeigen