v.l. Stadtkämmerer Klaus Keysers, Verena Rohde (Geschäftsführerin WTM), Bürgermeister Markus Dahmen, Tobias Knoll (Geschäftsführer Geo3), Technischer Beigeordneter Christian Bomblat, Niklas Vervekin (Tiefbau Stadt Kleve) (Foto: Stadt Kleve)
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Kleve. Der Platz an der Herzogbrücke in der Klever Innenstadt wird umgestaltet. Während die Fläche aktuell vom Durchgangsverkehr und großen, monotonen Pflasterflächen geprägt ist, bietet das Areal zwischen Deutscher Bank, Volksbank und Opschlag künftig deutlich mehr Aufenthaltsqualität. So entsteht ein einladender Auftakt zur Klever Fußgängerzone. Am Montagnachmittag stellten Bürgermeister Markus Dahmen und Tobias Knoll, Geschäftsführer des ausführenden Planungsbüros Geo3, die Pläne vor.

In den kommenden Monaten wird die gesamte Fläche zwischen den Gebäuden von Deutscher Bank und Volksbank und der Kreuzung Opschlag umfassend modernisiert. Ausgehend von seinem zentralen Punkt am Beginn der Fußgängerzone folgt der Platz einer kreisrunden Gestaltung. Die rote Pflasterung wird zu großen Teilen aus wiederverwendetem Bestandsklinker im Fischgrätverband bestehen. Einzelne Ringe aus neuem Klinker betonen den runden Charakter des Platzes. Als Begrenzung des mittigen Platzelementes dient ein schmaler, in die Pflasterung eingelassener Metallring mit 32 Metern Durchmesser, auf dem „Willkommen in Kleve“ in verschiedenen Sprachen geschrieben steht.

Mit der Umgestaltung geht eine umfassende Begrünung des Areals einher. Die großen Bestandsbäume bleiben erhalten und sorgen weiterhin für schattige Aufenthaltsmöglichkeiten. Zusätzlich entstehen insgesamt 24 Pflanzinseln auf der Fläche. Die runden Beete werden mit Bäumen, Stauden und Gräsern bepflanzt. Rundbänke aus Holzbohlen umringen die Pflanzinseln und laden zum Verweilen ein. Teilweise verbaut die Stadt Kleve bewegliches Mobiliar, das für Veranstaltungen versetzt werden kann.

Gerade für Kinder entsteht im zentralen Bereich des Platzes ein besonderes Highlight: Ein Düsenfeld aus 13 sternförmig angeordneten Wasserdüsen lässt künftig Wasserfontänen in die Höhe schießen. Sommertags sorgt das Wasserspiel für willkommene Abkühlung und jede Menge Spielspaß.

Der umgestaltete Platz bleibt autofrei. Durchgangsverkehr zwischen Minoritenstraße und Herzogstraße ist dann nicht mehr möglich. Er wird aber so gestaltet, dass Einsatzfahrzeuge, der Citybus und der Rosenmontagszug ihn noch befahren können. Und auch der Verein Essbares Kleverland wird auf den Platz zurückkehren können: Etwa im Bereich des ehemaligen Gemeinschaftsgartens steht künftig eine neue Vegetationsfläche für das Projekt zur Verfügung.

Schon im Frühjahr 2027 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Während der Bauzeit bleiben alle Geschäfte und Gastronomien fußläufig erreichbar. Insgesamt investiert die Stadt Kleve über 2 Mio. Euro in die Neugestaltung des Platzes an der Herzogbrücke. Als Maßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt Kleve (InHK) werden davon 70 % aus Mitteln der Städtebauförderung von Land und Bund gefördert.

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