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Essen. An jedem zweiten Dienstag im Monat feiern die christlichen Kirchen und die Stadt Essen in der Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, einen ökumenischen Gedenkgottesdienst für jene Bürgerinnen und Bürger, die anonym und ohne Trauerfeier bestattet werden mussten – weil trotz intensiver Suche durch das Ordnungsamt kein Familienangehöriger gefunden wurde, der für eine würdige Verabschiedung sorgen konnte. Das Gedenken an die 25 „Unbedachten“ des Monats Februar findet am 14. April um 17 Uhr in der Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, statt. Die Leitung haben Wortgottesdienst-Leiterin Sabine Wiesweg und Pfarrer Klaus Künhaupt aus der Evangelischen Erlöserkirchengemeinde Holsterhausen.

Der jüngste „Unbedachte“ starb im Alter von nur 44 Jahren, die älteste wurden 94 Jahre alt. Im Gottesdienst werden die Namen aller Verstorbenen verlesen und in ein Gedenkbuch eingetragen, das in der Kirche ausliegt; für jeden Namen wird in der Andacht eine Kerze entzündet. „Auf diese Weise wollen wir gemeinsam daran erinnern, dass die Würde eines Menschen nicht mit seinem Tod erlischt“, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Essen, die gemeinsam mit der Stadt Essen zu diesen Feiern einlädt. Am Samstag vor dem jeweiligen Gottesdienst erscheinen in den Essener Ausgaben der Tageszeitungen WAZ und NRZ sowie im Portal lokalklick.eu kostenlose Sammeltraueranzeigen mit den Namen aller „Unbedachten“.

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