Herbert Schuch (Foto: Felix Broede)
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Mülheim an der Ruhr. Rebellion, Leidenschaft, Genie – am Sonntag, den 26. April, beim letzten Sinfoniekonzert der Saison 2025/26, erklingen zwei Meisterwerke von Ludwig van Beethoven, die Grenzen sprengten.

Zu Gast in der Stadthalle Mülheim ist das Württembergische Kammerorchester Heilbronn unter der Leitung von Risto Joost. Der estnische Musiker gilt als Shooting-Star der jungen europäischen Dirigentenszene, ist seit 2020 Musikdirektor und Chefdirigent des Estonian National Theatre Vanemuine in Tartu, Estland und seit 2024 Chefdirigent des Kammerorchesters Heilbronn.

Mit Herbert Schuch gastiert in Mülheim einer der ausdrucksstärksten Pianisten seiner Generation. Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll wird mit Schuch als Solist am Klavier zum Ereignis: ein innerer Kampf zwischen Licht und Schatten, existenziellen Höhen und Tiefen. Komponiert in den Jahren 1800 bis 1802 legt das Werk nicht nur musikalisches Zeugnis politischer Umbrüche in Europa ab, sondern auch vom persönlichen Schicksal des Komponisten. Ludwig van Beethoven hatte zu dieser Zeit bereits mit seiner fortschreitenden Taubheit zu kämpfen. Das zweite Werk des Abends, Beethovens berühmte Sinfonie Nr. 3 „Eroica“, entstand unmittelbar im Anschluss an das Klavierkonzert und öffnet bis heute neue Horizonte. Einst Napoleon gewidmet, dann im Zorn umbenannt, erzählt sie von Idealen, Enttäuschungen und dem unbändigen Willen zur Veränderung. Erleben Sie zwei Schlüsselwerke Beethovens, die nicht nur seine eigene künstlerische Entwicklung, sondern die gesamte Musikwelt verändert haben.

Karten sind erhältlich unter reservix.de, an den gewohnten Vorverkaufsstellen, bei der Touristinfo Mülheim, Schollenstr. 1, sowie telefonisch unter 0208 – 960 960.

 

Sonntag, 26. April 2026, 17:00 Uhr
Stadthalle Mülheim an der Ruhr

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
Leitung: Risto Joost
Klavier: Herbert Schuch

Um 16:40 Uhr findet im Theatersaal eine Konzerteinführung mit Risto Joost, Herbert Schuch und Konzertdramaturgin Eva-Susanne Rohlfing statt.

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