(Foto: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr)
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Mülheim an der Ruhr. Update 29.4.26, 9.34 Uhr:

Auch in den heutigen Morgenstunden setzen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr die Löschmaßnahmen bei dem Brand eines Gewerbebetriebes an der Ruhrorter Straße fort. Trotz sichtbarer Fortschritte bleibt die Lage aufgrund tiefliegender Glutnester arbeitsintensiv. Gegenwärtig sind etwa 80 % des betroffenen Brandguts vollständig abgelöscht. In den verbleibenden 20 % befinden sich jedoch weiterhin hartnäckige Glutnester, die eine fortlaufende Brandbekämpfung erforderlich machen.

Um einen nachhaltigen Löscherfolg zu erzielen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern, müssen die brennenden sowie teilweise bereits abgelöschten Altpapierballen einzeln mit technischem Gerät auseinandergezogen werden. Hierbei unterstützt der betroffene Betrieb ebenfalls mit seiner gesamten Belegschaft. Nur durch dieses zeitintensive Verfahren können verbliebene Brandherde im Inneren des verdichteten Materials vollständig erreicht und abgelöscht werden.

Nach aktuellen Einschätzungen der Feuerwehr werden die Arbeiten am Einsatzort voraussichtlich noch bis in die Mittagsstunden andauern. Aufgrund des Löscherfolgs in der Nacht konnte die Anzahl der eingesetzten Kräfte weiter reduziert werden.

Die Ruhrorter Straße, die für die Dauer der intensiven Brandbekämpfungsphase voll gesperrt werden musste, konnte bereits in den Nachtstunden wieder für den Verkehr freigegeben werden. Mit nennenswerten Verkehrsbehinderungen im Umfeld der Einsatzstelle wird für den restlichen Tagesverlauf nicht mehr gerechnet.


Update 28.4.26, 22.47 Uhr:

Im laufenden Einsatz beim Brand eines Gewerbebetriebes an der Ruhrorter Straße dauern die umfangreichen Löschmaßnahmen weiterhin an. Nach den ersten eingeleiteten Maßnahmen konnte die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr den Brand inzwischen eindämmen.

Durch einen massiven Löschangriff sowie die bereits frühzeitig aufgebaute Riegelstellung konnte eine Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Gebäude erfolgreich verhindert werden. In der Spitzenphase waren rund 100 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, den Hilfsorganisationen sowie unterstützende Einheiten der Feuerwehr Oberhausen im Einsatz.

Die weiteren Maßnahmen gestalten sich weiterhin aufwendig und zeitintensiv. Die brennenden sowie teilweise bereits abgelöschten Altpapierballen müssen einzeln auseinandergezogen und gezielt abgelöscht werden, um verbliebene Glutnester vollständig zu bekämpfen. Nach aktuellen Einschätzungen werden die Maßnahmen der Feuerwehr noch die gesamte Nacht andauern. Die Anzahl der eingesetzten Kräfte kann im Verlauf des späten Abends reduziert werden.

Zur Beurteilung möglicher Umweltgefahren wurden das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) sowie das Umweltamt der Stadt Mülheim an der Ruhr hinzugezogen. Im Umfeld der Einsatzstelle führten die Fachkräfte des LANUK sowie des Umweltamtes an mehreren Messpunkten Kontrollen durch. Dabei konnten keine Auffälligkeiten oder eine Gefährdung festgestellt werden.

Aufgrund der anhaltenden Einsatzmaßnahmen sowie der Verlegung von Schlauchleitungen über die Fahrbahn bleibt die Ruhrorter Straße im Bereich zwischen der Akazienallee und dem Kreisverkehr weiterhin vollständig gesperrt. Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Die Sperrung wird voraussichtlich bis in die Morgenstunden aufrechterhalten bleiben.


Am Dienstagnachmittag gegen 14:58 Uhr wurde die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr zu einem Brandeinsatz auf das Gelände eines Gewerbebetriebes an der Ruhrorter Straße gerufen. Bereits auf der Anfahrt wies eine weithin sichtbare Rauchsäule den Einsatzkräften den Weg.

Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage: Im Außenbereich des Betriebes standen gepresste Altpapierballen auf einer Fläche von circa 2.000 Quadratmetern nahezu vollständig in Vollbrand. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte versuchten bereits mehrere Mitarbeitende des Betriebs erste Löschmaßnahmen durchzuführen. Hierbei zog sich eine Person Verletzungen zu und wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Aufgrund der Brandentwicklung sowie eines erheblichen Funken- und Partikelflugs bildeten die Einsatzkräfte umgehend eine sogenannte Riegelstellung, um die angrenzenden Gebäude und Werkshallen vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Die Feuerwehr war mit insgesamt vier Löschzügen der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie diversen Sonderfahrzeugen im Einsatz.

Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung über eine längere Wegstrecke unterstützte die Feuerwehr Oberhausen mit einem “Hytrans Fire System” (HFS).

Im weiteren Verlauf des Einsatzes werden die brennenden Papierballen unter schwerem Atemschutz und unter Einsatz von Räumgeräten auseinandergezogen werden müssen, um verborgene Glutnester gezielt ablöschen zu können. Der Einsatz wird sich noch über mehrere Stunden hinziehen. (ots)

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