( © Stadt Duisburg)
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Duisburg. Bei Sondierungsarbeiten an der A40 parallel zur Straße „Ruhrdeich“ in Duisburg-Duissern wurde heute Vormittag eine britische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wird den Blindgänger noch heute entschärfen. Die weiteren Maßnahmen werden derzeit vom Bürger- und Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr organisiert.

In der Evakuierungszone (Umkreis von 300 Metern um den Fundort) leben rund 300 Anwohnerinnen und Anwohner. Ein Aufenthaltsraum steht ab 17 Uhr in der Gesamtschule Duisburg-Mitte in Duisburg-Duissern, Eingang Oranienstraße, zur Verfügung. Ein Aufenthalt in der Evakuierungszone ist ab 18 Uhr nicht mehr gestattet. Voraussichtlich dann greifen auch die Straßensperren rund um die Evakuierungszone. Die Entschärfung ist voraussichtlich für 19 Uhr geplant.

Auch die Autobahnen A3 und A40 müssen am Abend in dem Bereich gesperrt werden müssen. Betroffen sind zudem eine Güterbahnlinie der Deutschen Bahn und der Schiffsverkehr auf der Ruhr.

Aufgrund der Entschärfung und der zeitgleichen Bauarbeiten am Oberbürgermeister-Karl-Lehr-Brückenzug kann es zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren.

Wichtig: Weitere Informationen und Updates erfolgen online auf der städtischen Internetseite unter www.duisburg.de sowie den Social-Media-Kanälen der Stadt Duisburg.

Informationen gibt es auch über Call Duisburg unter 0203 283-2000 und das Gefahrentelefon der Feuerwehr unter 0800/1121313. Auch die Warnapp NINA informiert über Gefahrenlagen. Informationen zu Beeinträchtigungen beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gibt es unter www.dvg-duisburg.de.

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