Mönchengladbach. Die FDP/VOLT-Ratsfraktion zeigt sich erstaunt über das Vorgehen der Verwaltung im Zusammenhang mit den geplanten Änderungen der Elternbeitragssatzung für Kitas und Kindertagespflege. In einer Antwort auf eine Anfrage der Fraktion teilte die Stadtverwaltung mit, eine vergleichende Gegenüberstellung der aktuellen und künftigen Beitragssätze „bewusst“ nicht in die schriftliche Vorlage des Jugendhilfeausschusses und der weiteren beteiligten Gremien aufgenommen zu haben.
Statt den ehrenamtlichen Kommunalpolitikern eine schriftliche Arbeitsgrundlage zu liefern, verweist der Oberbürgermeister in seinem Antwortschreiben darauf, dass eine Gegenüberstellung zur „besseren Nachvollziehbarkeit“ lediglich im Rahmen eines mündlichen Vortrags erfolgen soll.
„Dieses Vorgehen ist ein Affront gegen die ehrenamtliche Arbeit der Mandatsträger“, kritisiert die FDP/VOLT-Fraktion um Achim Weyen. „Es wird von den Kommunalpolitikern erwartet, Beitragsanpassungen, die tausende Familien in Mönchengladbach direkt betreffen, ad hoc während einer Sitzung zu bewerten.“






















