Wesel. Zwei Themen will der Rotary Club Wesel-Dinslaken am Samstag, dem 9. Mai wieder in den Fokus der Öffentlichkeit rücken: Die Impfung vor der Kinderlähmung (Polio) und FASD. Die Kinderlähmung galt als fast vollständig ausgerottet. Mittlerweile tauchen aber sogar in deutschen Städten (z.B. Dresden, München, Stuttgart, Hamburg) wieder Polioviren in den Abwässern auf. Es gilt also hierzulande und weltweit zu handeln, damit die Impfquote nicht sinkt.
FASD ist die häufigste angeborene Behinderung in Deutschland“ – etwa 10.000 Kinder sind jedes Jahr betroffen. Schwangere sollten keinen Tropfen Alkohol trinken. Sonst könnte das ungeborene Kind lebenslang Schaden nahmen.“ In ganz Deutschland wollen Rotary Clubs das Thema FASD mehr in die Öffentlichkeit holen. Um jedes Risiko auszuschließen, kann die Lösung nur sein: kein Alkohol während der Schwangerschaft. „Wenn wir nur einen Fall von FASD verhindern können, wäre schon viel gewonnen“, ist Max Trapp, der aktuelle Präsident des Clubs Wesel-Dinslaken, überzeugt.
Auf diese Tatsachen machen die Rotarier am 9. Mai zwischen 10 und 14 Uhr mit einem Info-Stand auf der Brückstrasse 12 in Wesel (vor „Freddo“ und gegenüber der Buchhandlung Korn) aufmerksam. „Von den FASD-Betroffenen sind über 70 Prozent auf Pflege angewiesen, und noch nicht einmal 30 Prozent sind zu einer unabhängigen Lebensführung in der Lage“, ergänzt der Weseler Kinderarzt Dr. Björn Nehlsen. Die Rotarier hoffen, dass durch die beiden Kampagnen vermeidbare Behinderungen minimiert werden können.
Damit es auch Spaß macht, an den Stand zu kommen, können am Glücksrad Bücher gewonnen werden.

























