(Foto: Interkulturelle Projekthelden)
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Neuss. Im Rahmen des internationalen Projekts „Gestalte Deine Stadt!“ haben die Neusser Vereinsvertreter des Teams der Interkulturellen Projekthelden, Umut Ali Öksüz sowie Jugendsprecher Mirac Göl, ihre Arbeit auf einem deutsch-türkischen Netzwerkforum vorgestellt und sich mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus Kommunen in Deutschland und der Türkei ausgetauscht.

Das Netzwerkforum fand in Nilüfer (Türkei) statt und brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Städten, Verwaltungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um über neue Wege der Jugendbeteiligung und interkulturellen Zusammenarbeit zu diskutieren. Organisiert wurde die Veranstaltung unter anderem von der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke.

Teilnehmende kamen aus zahlreichen Städten, darunter Neuss, Nürnberg, Erlangen, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Dortmund, Osnabrück, Hanau und Berlin sowie aus türkischen Kommunen wie Nilüfer, Beşiktaş, Kadıköy, Antalya, Çanakkale und Eskişehir. Diese Vielfalt unterstreicht die Bedeutung des Formats und die wachsende Relevanz internationaler Zusammenarbeit im Jugendbereich. Neben dem internationalen Austausch wurde insbesondere auch die Vernetzung innerhalb Deutschlands als großer Mehrwert wahrgenommen.

Das Team der Projekthelden engagiert sich seit vielen Jahren im Bereich interkultureller Projekte und bringt sich aktiv in bestehende Städtepartnerschaften ein. Ein zentraler Ort dieser Arbeit ist das Jugendzentrum InKult, das als Ort der Begegnung regelmäßig internationale Gäste empfängt und Einblicke in die interkulturelle Jugendarbeit in Neuss ermöglicht. So konnten beispielsweise im Rahmen der Städtepartnerschaft der Stadt Neuss mit Châlons-en-Champagne (Frankreich) bereits  Begegnungen begleitet und unterstützt werden, bei denen junge Menschen direkt miteinander in den Austausch treten.

Für die Neusser Teilnehmer stand die aktive Mitgestaltung durch junge Menschen im Mittelpunkt. „Es ist etwas Besonderes, unsere Perspektiven auf internationaler Ebene einbringen zu können und zu sehen, wie ähnlich die Herausforderungen und Ideen in verschiedenen Städten sind“, betont Umut Ali Öksüz.

Auch Jugendsprecher Mirac Göl hebt hervor: „Der direkte Austausch erweitert den eigenen Blick enorm. Man merkt schnell, wie viel Potenzial in gemeinsamer Zusammenarbeit steckt.“

Im Zentrum des Projekts steht die Frage, wie Städte gemeinsam mit jungen Menschen gestaltet werden können. Neben Workshops und Diskussionen bot das Netzwerkforum Raum für persönliche Begegnungen und den Aufbau langfristiger Kontakte.

„Solche Formate leben von der Offenheit und dem Engagement aller Beteiligten“, erklärt Tino Rasche von der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke. Ziel sei es, nachhaltige Strukturen für Jugendbeteiligung zu schaffen und internationale Kooperationen zu stärken.

Die Teilnahme der Neusser Vereinsvertreter zeigt, wie lokale Jugendarbeit erfolgreich in internationale Zusammenhänge eingebettet werden kann und welchen Beitrag interkulturelle Begegnungen für Verständnis, neue Ideen und gemeinsames Engagement leisten.

Für Öksüz und Göl steht fest: Die gewonnenen Impulse sollen nun auch in Neuss weitergetragen werden, mit dem Ziel, noch mehr junge Menschen für Beteiligung zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Heimatstadt aktiv mitzugestalten.

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