Julia Klewin (r.), 2. Bürgermeisterin Stadt Essen, und Jan Poppe, Geschäftsführer der Westenergie-Tochter Netzservice und Digitalisierungsexperte, gratulierten den Siegerinnen des NRW-Landeswettbewerbs „Jugend forscht junior“ zu ihrem 1. Platz im Fachgebiet Arbeitswelt (Foto: Westenergie AG) 
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Essen. Von A wie Alge oder Apfelmus bis W wie Waschmittel oder Water Bag – das Themenspektrum beim NRW-Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“ war beeindruckend. Gut 76 Schülerinnen und Schüler haben in diesem Jahr 46 Projekte eingereicht. Am Samstag, den 9. Mai 2026, trafen sie sich zum großen Finale und präsentierten ihre Arbeiten. Die jungen Forscherinnen und Forscher hatten sich erfolgreich in den jeweiligen Regional-Wettbewerben präsentiert und so das Ticket nach Essen gewonnen. Bei der feierlichen Preisverleihung vergab eine Jury aus Wirtschaft, Forschung und Bildung Preise in verschiedenen Fachgebieten, Sonderpreise und Buchgutscheine. Westenergie ist bereits zum 34. Mal Ausrichter des Wettbewerbs.

1. Platz im Fachgebiet Arbeitswelt für zwei Schülerinnen aus Essen

Über den 1. Platz im Fachgebiet Arbeitswelt konnten sich die Schülerinnen Loulia Al Qassar Hakeem und Nina Kilian vom Gymnasium Essen-Überruhr freuen. Sie stellten sich die Frage: „Sorgt ein kindgerechtes Messgerät für höhere Therapie-Akzeptanz bei jungen Diabetikern?“. Dafür fertigten sie aus den Messgeräten kleine Spielfiguren mit Modelliermasse an, um den Messvorgang für Kinder spielerischer zu gestalten. Gemeinsam mit dem Elisabeth-Krankenhaus Essen führten sie daraufhin eine Studie durch, indem Familien die umgestalteten Messgeräte nutzten und für zwei Wochen einen Fragebogen ausfüllten. Darüber hinaus testete auch das Klinikpersonal auf der Kinderstation die kindgerechten Messgeräte und eine weitere Kontrollgruppe nutzte herkömmliche Geräte für die Messung des Blutzuckerspiegels. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass die kindgerechten Messgeräte den Prozess für viele Kinder sehr erleichtern. Dies überzeugte nicht nur die Jury, sondern auch Julia Klewin, 2. Bürgermeisterin der Stadt Essen, die den Preis persönlich an die Erstplatzierten übergab: „Loulia und Nina schaffen es mit ihren von handgefertigten Hüllen die alltägliche Herausforderung des Blutzuckermessens zu meistern. Ihre wundervoll kreativ erstellten, von Tieren inspirierten Hüllen, erleichtern inzwischen das Leben von 100 betroffenen Kindern und Eltern. Wir haben den höchsten Respekt vor ihrem Einsatz und danken den beiden sehr für ihre Arbeit.“

„Wir alle können von der Perspektive der Schülerinnen und Schüler lernen.“

Dorothee Feller, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, hat das Motto des diesjährigen Wettbewerbs aufgegriffen: „Wir alle können von der Perspektive der Schülerinnen und Schüler lernen. Sie stellen Fragen, die wir oft nicht mehr stellen – weil sie unvoreingenommen und neugierig sind. Ihre Ideen laden ein, Gewohntes zu hinterfragen und neue Wege zu entdecken. Ein solcher Perspektivwechsel ist mehr als ein Experiment. Er zeigt Haltung. Wer bereit ist, den eigenen Standpunkt zu verlassen, stärkt Problemlösekompetenz, Empathie und Innovationskraft. Genau das, was wir in unserer Welt brauchen, die sich so rasant ändert.“

Beim Landeswettbewerb gibt es insgesamt sieben Fachgebiete: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- / Raumwissenschaften, Mathematik / Informatik, Physik und Technik. Bei der Preisverleihung gratulierten auch, Torben Licht von der Stiftung Jugend forscht, sowie Jan Poppe, Geschäftsführer der Westenergie-Tochter Netzservice und Digitalisierungsexperte.

Jan Poppe ermunterte die jungen Forscherinnen und Forscher ausdrücklich zum Weitermachen: „Bewahrt Euch den Mut und die Freude am Experimentieren. Vielleicht führt Euch das in eine naturwissenschaftliche Ausbildung – das wäre toll. Und würde Euch viele Chancen eröffnen, nicht nur hier bei Westenergie.“ Sein Dank galt abschließend den betreuenden Lehrkräften, Eltern, der Jury und vor allem der Wettbewerbsleiterin Corinna Kieren: „Ohne Ihren Einsatz wäre vieles von den großartigen Dingen, die wir heute sehen durften, sicherlich nicht zustande gekommen.“

Energie. Für Entdeckerinnen und Entdecker.

Die Westenergie engagiert sich in ihren Partnerkommunen für soziale Projekte, Sport, Klimaschutz sowie Kultur und Bildung. Mit der 3malE-Bildungsinitiative motiviert das Unternehmen junge Menschen, sich mit Energie-, Technik- und Nachhaltigkeits-Themen auseinanderzusetzen und befähigt sie, die Energiewende aktiv mitzugestalten. Lehrende werden dabei unterstützt, Energiewissen praxisnah zu vermitteln und Schülerinnen und Schüler für MINT-Themen zu begeistern. Alle Siegerinnen und Sieger des NRW-Landeswettbewerbs „Jugend forscht junior“ finden Sie hier: www.3male.de

Westenergie setzt sich für die Menschen vor Ort ein, stärkt das Miteinander und fördert Chancengleichheit. Das Ziel: Gemeinsam nachhaltiger handeln und die Zukunft gestalten – von Osnabrück bis Trier, von Wesel bis Arnsberg.

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