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Moers. Ich möchte meine vollste Unterstützung für die Forderungen der FDP und CDU hinsichtlich der Neubewertung der Flüchtlingsunterkunft in Schwafheim zum Ausdruck bringen. Es ist an der Zeit, die Aspekte, den desolaten Moerser Haushalt betreffend und die Bedürfnisse unserer Gemeinschaft, klar zu benennen.

Die Entscheidung, in einem der kleinsten Stadtteile die größte Unterkunft errichten zu wollen, erscheint heute unverhältnismäßiger denn je. Es ist nicht nur eine Frage der Kapazität, sondern auch der sozialen Integration und der Aufrechterhaltung nachbarschaftlicher Rechte. Die über die Privilegierungsparagraphen 31 und 246 BGB erteilte Baugenehmigung sollte kritisch hinterfragt werden, da sie die Belange der Anwohner nicht ausreichend berücksichtigt, ja Bürgerrechte regelrecht aushebelt und einzig für Not- und Krisensituationen geschaffen wurde, um Städten und Kommunen schnelle Wege zu eröffnen, den damaligen Flüchtlingsströmen gerecht zu werden.  Was vor drei Jahren vielleicht noch nachvollziehbar war, ist es heute unter den deutlich veränderten Umständen mitnichten.

Die aktuelle Situation erfordert eine umfassende Neubewertung. Wir müssen sicherstellen, dass unsere Stadtteile nicht überlastet werden und die Bedürfnisse der Bürger im Mittelpunkt stehen. Es ist an der Zeit, dass wir eine Lösung finden, die sowohl den Flüchtlingen gerecht wird als auch die Interessen der bestehenden Gemeinschaft respektiert.

 

Ein Leserbrief von Anja Happel, Moers

Anmerkung der Redaktion: Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion veröffentlicht keine anonymen Leserbriefe und behält sich Kürzungen vor.

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