Moers. Die DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp e.V. hat sich am Ehrentag mit einem Mitmach- und Informationsstand im Festivaldorf des Moers Festivals beteiligt. Ziel war es, die ehrenamtliche Arbeit der DLRG vorzustellen und Einblicke in die Bereiche Schwimmausbildung, Wasserrettung und Jugendarbeit zu geben.
Der Stand lag zentral zwischen den Veranstaltungsflächen und wurde über den gesamten Tag hinweg stark frequentiert. Besonders die Mitmachangebote wie Entenangeln für Kinder sowie das Gestalten eigener Festival-Buttons stießen auf großes Interesse. Viele Besucher nutzten die Möglichkeit, an der Button-Presse individuelle Erinnerungsstücke zu erstellen.
Neben den Aktionen vor Ort informierte die Ortsgruppe über ihre ehrenamtlich getragene Vereinsarbeit und die verschiedenen Tätigkeitsfelder innerhalb der DLRG. Dabei entstanden zahlreiche Gespräche über Möglichkeiten zum Engagement sowie zur Unterstützung der Ausbildung im Schwimm- und Rettungsbereich.
Der Ehrentag des Moers Festivals dient Vereinen und ehrenamtlichen Gruppen aus der Region als Plattform, um ihre Arbeit sichtbar zu machen und mit der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten. Für die DLRG war die Teilnahme zugleich eine Gelegenheit, die Bedeutung der Schwimm- und Rettungsausbildung hervorzuheben.
„Der Ehrentag ist für uns eine gute Möglichkeit, unsere ehrenamtliche Arbeit sichtbar zu machen und mit vielen Menschen unkompliziert ins Gespräch zu kommen”, sagt Sven Kattelans, Ortsgruppenleiter der DLRG Moers-Rheinkamp.
Die DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp betont, dass sämtliche Tätigkeiten ausschließlich ehrenamtlich erbracht werden. Vorstand, Schwimmausbilder und Helfer engagieren sich in ihrer Freizeit ohne Vergütung oder Übungsleiterpauschale. Gleichzeitig entstehen für die Ortsgruppe laufende Kosten, unter anderem durch Gebühren für die Nutzung der Schwimmstätten, die Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen, die Wartung und Instandhaltung des Rettungsboots sowie Zuschüsse für Jugendaktionen. Ziel ist es, die Teilnahmebeiträge bewusst niedrig zu halten, um allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten ihrer Familien die Teilnahme zu ermöglichen. Häufig werden lediglich symbolische Beiträge erhoben, ebenso ist der Mitgliedsbeitrag vergleichsweise gering angesetzt.
Die Nachfrage nach Schwimmzeiten ist weiterhin hoch. Zusätzliche Wasserzeiten würden es ermöglichen, mehr Kinder in der Schwimmausbildung zu berücksichtigen. Zudem sieht die Ortsgruppe Bedarf an einem eigenen Fahrzeug, um ehrenamtliche Helfer zu entlasten, die aktuell häufig private Fahrzeuge für Materialtransporte, das Rettungsboot oder Jugendfreizeiten einsetzen. Darüber hinaus wird ein eigener Raum für die theoretische Ausbildung gesucht, um die ehrenamtlich Engagierten besser bei ihrer Ausbildungs- und Rettungsarbeit zu unterstützen.

























