Viersen. „Was geblieben ist“ – so heißt die Ausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde des Vereins für Heimatpflege, in der am 31. Mai eine Führung stattfindet.
Beatrix Wolters hat dafür zahlreiche Dokumente, Fotografien und Gegenstände zusammengetragen. Auf großformatigen Tafeln werden – eingebettet in die historischen Zusammenhänge – die Lebensgeschichten jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Viersen erzählt. Auch persönliche Schicksale finden Raum in der Ausstellung – wie das des Kaufmanns David Katzenstein, der ein großes Kaufhaus führte, aber dennoch im Ersten Weltkrieg Soldat wurde, um für seine Heimat zu kämpfen.
In einem zweiten Ausstellungsraum wurde ein historischer Wohnraum gestaltet. Eine Litfaßsäule mit Zeitungsseiten, Plakaten und Werbeanzeigen führt die Besucherinnen und Besucher durch beinahe ein ganzes Jahrhundert und lädt zum Entdecken ein.
Die Führung findet am Sonntag, 31. Mai um 14.30 Uhr im Heimatverein Altes Stadtarchiv, Am alten Gymnasium 4, Viersen statt.





















