Emmerich am Rhein. Mit dem Start des bundesweiten Lungenkrebs-Screenings für Risikopatientinnen und -patienten wird die Früherkennung einer der häufigsten Krebserkrankungen deutlich gestärkt. Ziel der Früherkennung mittels Niedrigdosis-Computertomografie (Niedrigdosis-CT) ist es, Lungenkrebs schon im frühen Stadium zu erkennen.
Das strukturierte Screening richtet sich insbesondere an langjährige Raucherinnen und Raucher und erfolgt zunächst in spezialisierten radiologischen Einrichtungen. Zeigt sich dabei ein auffälliger Befund, schließt sich eine weiterführende medizinische Abklärung an.
Klinische Abklärung als entscheidender Schritt
Das St. Willibrord-Spital Emmerich übernimmt in diesem Versorgungsprozess eine zentrale Rolle: die weiterführende fachpneumologische Abklärung auffälliger Befunde.
„Ein auffälliger Befund im Screening ist zunächst ein Warnsignal, nicht mehr und nicht weniger“, erklärt Dr. med. Wiebke Dohrn, geschäftsführende Chefärztin der Innere Medizin. „Unsere Aufgabe ist es, diesen Befund schnell, strukturiert und mit hoher diagnostischer Sicherheit abzuklären. Dabei setzen wir auf moderne Verfahren und langjährige Erfahrung in der Lungenmedizin. Mit unserer Klinik für Innere Medizin, speziell der Pneumologie, sind wir der professionelle Ansprechpartner für die klinische Abklärung bei einem auffälligen Befund eines Lungenkrebs-Screenings.“
In der klinischen Diagnostik kommen je nach Fragestellung unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Ziel ist es, möglichst rasch Klarheit zu schaffen und unnötige Belastungen für die Patientinnen und Patienten zu vermeiden.
Verlässlicher Partner im neuen Screening-Programm
Auch die Geschäftsführung sieht im neuen Screening-Angebot einen wichtigen Fortschritt in der medizinischen Versorgung der Region.
„Die Einführung des Lungenkrebs-Screenings ist ein bedeutender Schritt für die Früherkennung.“, sagt Iris Nötling, Geschäftsführerin des St. Willibrord-Spitals Emmerich. „Als fachkundige Klinik vor Ort stellen wir sicher, dass Patientinnen und Patienten mit auffälligen Befunden schnell Zugang zu einer qualifizierten Abklärung direkt hier in der Region erhalten.“
Früherkennung nutzen – Abklärung ernst nehmen
Da Lungenkrebs im frühen Stadium häufig keine eindeutigen Beschwerden verursacht, bleibt die Erkrankung oft lange unentdeckt. Umso wichtiger ist es, Vorsorgeangebote wahrzunehmen und auffällige Befunde konsequent abklären zu lassen.
Das St. Willibrord-Spital Emmerich steht Betroffenen dabei als kompetenter Ansprechpartner für die zeitnahe klinische Abklärung zur Seite.
Termine können Patientinnen und Patienten über die Zentralambulanz mit der Telefonnummer 02822 73-7373 oder per Mail an zentralambulanz@kh-emmerich.de reservieren.
Über das St. Willibrord-Spital Emmerich
Das St. Willibrord-Spital Emmerich ist seit mehr als 175 Jahren ein leistungsfähiges Krankenhaus im Herzen von Emmerich direkt am Rhein. Das Haus verfügt über sieben Fachabteilungen und sieben medizinischen Zentren. Jährlich werden etwa 10.000 Patientinnen und Patienten stationär und ca. 30.000 ambulant behandelt.





















