Almut Klinger (Foto: Linke Liste)
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Moers. Zu den Plänen von CDU und SPD, den Bau einer Unterkunft für Geflüchtete in Schwafheim auf zwei Bauabschnitte aufzuteilen, erklärt die Vorsitzende der Ratsfraktion Die Linke Liste Moers, Almut Klinger: „CDU und SPD wollen offenbar den Eindruck erwecken, es ließe sich durch eine Aufteilung der Unterkunft in Schwafheim in zwei Bauabschnitte Geld sparen. Tatsächlich droht das Gegenteil.”

Weiter teilt Klinger mit: “Die Stadt Moers hat die Unterkunft nicht aus Jux und Tollerei geplant, sondern weil die Erfahrungen der vergangenen Jahre gezeigt haben, dass ausreichende Kapazitäten notwendig sind. Niemand weiß, welche internationalen Krisen in den kommenden Jahren weitere Menschen zur Flucht zwingen werden. Verantwortungsvolle Kommunalpolitik plant deshalb vorausschauend und nicht nach der Schlagzeile des Tages.

Es wäre fahrlässig, ein bereits begonnenes Projekt künstlich zu verkleinern und damit das Risiko einzugehen, später wieder auf Provisorien und teure Anmietungen oder sogar die Belegung von Sporthallen zurückgreifen zu müssen.

Menschen, die Schutz suchen, haben Anspruch auf eine menschenwürdige Unterbringung. Gleichzeitig haben die Bürgerinnen und Bürger Anspruch darauf, dass öffentliche Gelder sinnvoll genutzt werden. Beides spricht dafür, die Unterkunft in Schwafheim wie beschlossen vollständig zu errichten.

Wer jetzt auf halbem Weg stehen bleibt, verschiebt Probleme in die Zukunft und verursacht am Ende höhere Kosten. Das ist weder sozial noch wirtschaftlich vernünftig.“

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