Dr. med. Martin Sander, neuer Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensiv- und Schmerzmedizin am St. Josefs Hospital Dortmund-Hörde (Foto: SLG St. Paulus GmbH)
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Dortmund. Zum 1. Juni 2026 übernimmt Dr. med. Martin Sander die Position des Chefarztes der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensiv- und Schmerzmedizin. Mit dem erfahrenen Mediziner gewinnt das Krankenhaus einen ausgewiesenen Experten, der neben umfassender fachlicher Kompetenz auch langjährige Führungserfahrung und eine enge persönliche Verbundenheit mit Dortmund mitbringt.

Dr. Sander folgt auf Dr. Hinkelmann, der die Klinik bis Anfang des Jahres als Chefarzt geleitet hat. Nach dessen Ausscheiden übernahm Olaf Weber kommissarisch die ärztliche Leitung der Klinik und führte diese in der Übergangszeit mit großem Engagement und hoher fachlicher Kompetenz.

Für Dr. Sander bedeutet der Wechsel an das St. Josefs Hospital zugleich eine Rückkehr in die Heimat. Der gebürtige Dortmunder ist in der Stadt aufgewachsen und lebt heute gemeinsam mit seiner Familie wieder im Dortmunder Süden. „Das St. Josefs Hospital kenne ich schon lange und schätze die sehr gute medizinische Versorgung dort“, erklärt der neue Chefarzt. „Ich freue mich sehr über eine heimatnahe Arbeitsstelle.“

Eine besondere Verbindung zum Krankenhaus hat er auch aus persönlichem Anlass: Seine Tochter wurde im St. Josefs Hospital geboren. „Die Geburt unserer Tochter verbindet mich auf besondere Weise mit meiner neuen Arbeitsstelle“, sagt Dr. Sander.

Seinen beruflichen Weg begann der Mediziner mit ersten prägenden Erfahrungen in Zürich, wo er bereits während seines Praktischen Jahres intensive Einblicke in die Anästhesiologie erhielt. „Schon damals hat mich dieses Fachgebiet fasziniert“, erinnert er sich. Seine komplette Facharztausbildung absolvierte er anschließend am Klinikum Dortmund.

Im Anschluss sammelte er über viele Jahre hinweg umfangreiche klinische und organisatorische Erfahrung – unter anderem als Oberarzt in Unna sowie zuletzt fünf Jahre lang als Chefarzt an den Johanniter Kliniken Hamm. Neben seiner medizinischen Expertise entwickelte er dort insbesondere seine Führungs- und Organisationskompetenzen weiter. „In den vergangenen Jahren gab es viele herausfordernde Situationen, in denen ich meine Organisationsfähigkeit weiter ausbauen konnte“, erklärt er.

In seiner neuen Position möchte Dr. Sander die hohe medizinische Qualität am St. Josefs Hospital sichern und kontinuierlich weiterentwickeln. Dabei liegt ihm besonders die Arbeit im Team am Herzen. „Die Zusammenarbeit soll auf Vertrauen und Ehrlichkeit basieren“, betont er. Gerade in einem anspruchsvollen und verantwortungsvollen Fachgebiet wie der Anästhesiologie und Intensivmedizin seien gegenseitige Unterstützung und ein wertschätzender Umgang entscheidend.

Die Verbindung von Anästhesiologie, operativer Intensivmedizin und Schmerzmedizin empfindet Dr. Sander als besonders spannend und vielseitig. „Durch die umfangreichen Schnittstellen der Anästhesie und Intensivmedizin hat sich unser Fachgebiet in den vergangenen 20 Jahren sehr interessant weiterentwickelt“, erklärt er. Anästhesisten und Intensivmediziner werden heute nicht ohne Grund als zentrale Schnittstelle im Krankenhaus angesehen, da sie zahlreiche medizinische Bereiche miteinander verbinden.

Ein zentrales Anliegen des neuen Chefarztes ist es, Patientinnen und Patienten nicht nur medizinisch auf höchstem Niveau zu versorgen, sondern ihnen auch menschlich Sicherheit und Vertrauen zu vermitteln. Für Dr. Sander steht fest: „Gute Medizin sieht den Patienten im Mittelpunkt und sichert eine individuelle Behandlung unter Berücksichtigung moderner Richtlinien.“ Besonders motivierend sei für ihn das Gefühl, gemeinsam mit seinem Team jeden Tag das Bestmögliche für die Patientinnen und Patienten erreicht zu haben. „Es erfüllt mich, wenn ich nach einem anspruchsvollen Arbeitstag sagen kann: Heute haben wir erneut alles darangesetzt, unsere Patienten sicher und einfühlsam zu versorgen.“

Für seine erste Zeit am St. Josefs Hospital hat sich Dr. Sander bewusst vorgenommen, zunächst die Mitarbeitenden, Abläufe und Strukturen intensiv kennenzulernen. „Sobald ich einen vollständigen Einblick in die Abläufe gewinnen konnte, möchte ich gemeinsam mit meinem Team und den anderen Abteilungen die medizinische Versorgung weiterentwickeln“, erklärt er.

Auch seine Familie spielt in seinem beruflichen Alltag eine wichtige Rolle. „Ohne Unterstützung und Verständnis meiner Familie hätte ich mich als Arzt nicht so entwickeln können“, sagt Dr. Sander.

Seinen persönlichen Anspruch an die neue Aufgabe bringt der neue Chefarzt mit wenigen Worten auf den Punkt: „Authentisch bleiben. Glück auf!“

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