Gerd Mittich (2. Reihe r.), Leiter Kommunales Partnermanagement Region Rhein-Ruhr der Westenergie, und Oberbürgermeister Thomas Kufen (6. v. r.), feierten gemeinsam mit weiteren Vertretenden der Stadt Essen sowie Lehrkräften des Helmholtz Gymnasium die Schülerinnen und Schüler für ihren 1. Platz beim Westenergie Klimaschutzhelden (Foto: Westenergie AG)
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Essen. Dürren, Waldbrände oder Regenfluten: Um den weltweiten klimabedingten Naturkatastrophen lokal zu begegnen, braucht es kreative Ideen. Aus diesem Grund hat die Westenergie gemeinsam mit ihren Partnerkommunen den Westenergie Klimaschutzpreis initiiert. Damit würdigt der Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter bereits seit dreißig Jahren das bürgerschaftliche Engagement vor Ort. Aus den Gewinnern des Klimaschutzpreises küren die Bürgerinnen und Bürger im weiteren Verlauf die Westenergie Klimaschutzheldin oder den Westenergie Klimaschutzheld.

Im Rahmen des diesjährigen Online-Votings hat das Helmholtz-Gymnasium das Rennen gemacht und mit seinem Projekt „EcoXplore – die Nachhaltigkeitsmission“ den ersten Platz belegt. „Klimaschutz und Nachhaltigkeit gehören zu den wichtigsten Aufgaben unserer Zeit und die Schülerinnen sowie Schüler setzen mit ihrem Projekt nachhaltige Impulse für eine lebenswerte Region. Mit der Auszeichnung würdigen die Bürgerinnen sowie Bürger ihr Handeln und machen dieses sichtbar. So motivieren wir hoffentlich auch andere“, sagte Gerd Mittich, Leiter Kommunales Partnermanagement Region Rhein-Ruhr der Westenergie.

Mit 2.919 von insgesamt 3.684 Stimmen (79 Prozent) setzten sich die Schülerinnen und Schüler gegen die anderen Finalistinnen und Finalisten durch. „EcoXplore bringt das Thema Nachhaltigkeit direkt in den Schulalltag, indem die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen eigene Ideen für eine klimafreundliche und gerechte Zukunft entwickeln. Von innovativen Apps über Projekte rund um Bildung und Gesundheit bis hin zu kreativen Lösungen im eigenen Schulumfeld zeigen sie, wie globale Verantwortung durch nachhaltiges Handeln praktisch und konkret funktionieren kann“, erklärte Annika Heeck, Projektlehrkraft am Helmholtz-Gymnasium Essen. Das Engagement ehrten das Kommunale Partnermanagement des Infrastrukturanbieters und Energiedienstleisters sowie Oberbürgermeister Thomas Kufen kürzlich, indem sie den Schülerinnen und Schülern persönlich in einer Zeremonie gratulierten. „Ich bin beeindruckt von den Ideen, die diese jungen Menschen im Team entwickelt haben, um zu veranschaulichen, wie umweltfreundliches Handeln praktisch funktionieren kann. Das Projekt zeigt, dass Klimaschutz bereits im Kindesalter und auf lokaler Ebene beginnt“, sagte Oberbürgermeister Thomas Kufen. Mit der Ehrung erhält die Schule ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

Seit 30 Jahren machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit dem Klimaschutzpreis vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Die Auszeichnung regt zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten über 9.000 Projekte die Auszeichnung. Über die Preisträgerinnen und Preisträger entscheidet im Vorfeld eine Jury aus Vertretenden der Kommune und Westenergie. Voraussetzung ist, dass jedes eingereichte Projekt allen Bürgerinnen und Bürgern einer Kommune zugutekommt. Im weiteren Verlauf wählen dann die Bürgerinnen und Bürger ihren Klimaschutzhelden. Mit der diesjährigen Auszeichnung endet die Ära des Klimaschutzpreises sowie Klimaschutzhelden und macht Platz für eine neue Ausrichtung, die Nachhaltigkeit umfassender denkt. Mit dem Westenergie LokalStar macht Westenergie mit zahlreichen Partnerkommunen Projekte sichtbar, die die Kommune lebenswerter, sozialer und zukunftsfähiger gestalten. Initiierende, die sich für eine starke Gemeinschaft, bewussten Konsum oder eine gesunde Natur einsetzen und deren Kommune sich für die Teilnahme angemeldet hat, können sich noch bis zum 31. Mai 2026 bewerben: LokalStars: Übersicht.

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